Kirche wirbt auf Instagram

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke(sf). "Nah bei den Menschen sein, das ist für uns als Kirchengemeinden wichtig", sagt Pfarrer Nils Schellhaas in Nieder-Ohmen. Als Kirchengemeinde biete man dort Begleitung an den verschiedenen Abschnitten und Wegmarken des Lebens, wenn es etwas zu feiern gibt, aber auch im alltäglichen Leben. "Als Kirchengemeinde leben wir vom Miteinander als Menschen in unseren Orten. Es ist uns dabei wichtig, dass Jesus Christus die Mitte unserer Gemeinschaft ist."

Jeden Sonntag neues Video

Seit Mai ist nun die Kirchengemeinde auch vermehrt digital unterwegs zu den Leuten. Neben der stets aktualisierten Homepage der Kirchengemeinde ist man inzwischen bei Facebook und Instagram aktiv. Jeden Sonntag erscheint zudem ein neues Video der Kirchengemeinde im kurzen Format mit Impulsen und kurzen Gottesdiensten.

Während Benedikt Fahn Kamera- und Tontechnik sowie das Schneiden der Filme übernimmt, führt Nadine Euler Regie bei der Produktion der Videos. Der Kirchenvorstand hatte sich ihr Konzept für eine digitale Arbeit in der Kirchengemeinde vorstellen lassen und unterstützt seitdem die neuen Wege, auf denen das Evangelium zu den Menschen in den Orten der Kirchengemeinde und dank des Internets in alle Welt getragen wird. Dank der professionellen und engagierten Arbeit von Euler wurden Interesse weckende Online-Angebote etabliert. Welche Bedeutung der Kommunikation auf dem digitalen Weg zukommt, davon würden Klick-zahlen, Likes und Abonnentenzahlen der neuen Online-Kanäle der Kirchengemeinde Zeugnis geben. Für die aktuellen Videos war Pfarrer Schellhaas vor Kurzem zu Besuch in Nieder-Ohmens erstem Weinberg, den er für seinen neuen Impuls in Verbindung mit einem Jesuswort aus dem Johannesevangelium gebracht hat.

Ein ungeahnter Ort, der mehr nach Toskana als nach Nieder-Ohmen aussieht. Karl-Heinz Sommerlade steckt voller Lust und Tatendrang, um aus den eigenen Trauben in ein paar Jahren den ersten Wein zu machen. Er erzählt im Gespräch mit Pfarrer Schellhaas, wie er seine Arbeit als Hobby-Winzer versteht und was ihn am Rebensaft besonders fasziniert. Schellhaas freut sich "auf viele weitere Schritte auf dem neuen digitalen und auf dem gewohnten analogen Weg, der uns immer wieder zusammenführt."

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