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Bereits beim Blutspendetermin im März wird auf genügend Abstand geachtet. Blutspender müssen generell keine Angst vor Ansteckung haben, so der Blutspendedienst. ARCHIVFOTO: EVA

Keine Angst vor der Blutspende

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Mücke-Nieder-Ohmen(eva). Der DRK-Blutspendedienst und der Ortsverband Nieder-Ohmen rufen trotz der Corona-Pandemie am kommenden Donnerstag, 14. Mai, zum Blutspenden auf - unter besonderen Bedingungen. Der Blutspendedienst macht darauf aufmerksam, dass Blutspendetermine beim DRK "unter Kontrolle und Absprache mit den Aufsichtsbehörden unter den höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards durchgeführt werden".

Die Mitarbeiter seien für derartige Situationen besonders geschult. Das Infektionsrisiko liege daher unter dem in "regulären" Alltagssituationen. Für Blutspender halten die Mitarbeiter an der Anmeldung sogenannte Mund-Nasen-Schutz-Schutzmasken (MNS-Masken) bereit. Wie auch in Zeiten der schon bekannten Grippe gilt es, dass man selbstverständlich nur zum Blutspenden gehen kann und darf, wenn man sich gesund und fit fühlt. Menschen mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Heiserkeit, erhöhte Körpertemperatur oder Durchfall) werden nicht zugelassen.

Auch wer in den letzten vier Wochen zu einem Coronavirus-Verdachtsfall Kontakt hatte oder sich in einer der stark betroffenen Regionen aufgehalten hat, darf derzeit nicht Blut spenden. Ferner wird dringend darum gebeten, sich im Internet unter https://terminreservierung.blutspende.de//m/niederohmen, zur Blutspende anzumelden und sich seinen persönlichen Termin reservieren zu lassen.

Damit der erforderliche Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern sichergestellt werden kann, müssen die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Spendern begrenzt und Wartezeiten verhindert werden. "Viele denken nicht daran oder wissen vielleicht auch nicht, dass 80 Prozent aller Deutschen mindestens einmal im Leben Blut oder Blutbestandteile benötigen", gibt DRK-Vorsitzender Helmut Reitz zu bedenken. Die Liste der Situationen, in denen Blut benötigt wird, ist lang. Stehen dafür in den Kliniken nicht täglich genügend Blutspenden zur Verfügung, können die Patienten nicht mehr versorgt werden. Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und dürfen ein Alter von 73 Jahren nicht überschritten haben. Erstspender dürfen nicht älter als 64 Jahre alt sein. Männern ist es sechsmal und Frauen viermal innerhalb von zwölf Monaten erlaubt, Blut zu spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen jedoch mindestens 56 Tage liegen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Infos unter Tel. 800-1194911 sowie unter www.blutspende.de/informationen-zumcoronavirus. Die Blutspende findet am Donnerstag zwischen 15 und 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Ohmen statt.

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