Karl Weber feiert seinen 90. Geburtstag

  • VonJutta Schuett-Frank
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Karl Weber feierte jetzt 90. Geburtstag. Er wurde am 27. Februar 1927 als ältester von zwei Söhnen in Kölzenhain geboren. Später zog die Familie nach Höckersdorf. Mit zwölf Jahren starb der Vater bei einem Unfall und der Sohn musste bereits schwer arbeiten. Seinen Berufswunsch musste er auf Eis legen, um die Mutter und den fünf Jahre jüngeren Bruder Erwin zu unterstützen. Mit 17 Jahren wurde er zum Kriegsdienst einberufen. Im Juni 1945 kam er nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft wieder unversehrt nach Hause. Der junge Mann lernte Hilde Faust von der Heßlersmühle kennen und lieben. Am 4. September 1949 wurde dann geheiratet. Ein Brand zerstörte am im März 1951 die Mühle und das gesamte Anwesen. Es folgten harte Jahre für die junge Familie. Karl Weber erlernte noch den Beruf des Müllers und betrieb einen Landhandel mit Öl und Mühlenprodukten. In vielen Dörfern des Vogelsberges war er als »Fett-Karl« bekannt. Der Landhandel war irgendwann nicht mehr zeitgemäß, man musste sich umorientieren. Unter anderem wurden mit dem Lkw Weihnachtsbäume ausgefahren. Karl Webers Arbeitstage waren gut gefüllt, aber Zeit für kleine Urlaube und den Skatclub musste sein. Ein gut gefüllter Pokalschrank spricht für viele Siege. Karl Weber war der letzte gelernte Müller auf der Heßlersmühle. Nachdem die Mühle stillgelegt worden war, galt sein Interesse der Land- und Forstwirtschaft. Tochter Renate hat die Landwirtschaft weitergeführt.

Karl Weber feierte jetzt 90. Geburtstag. Er wurde am 27. Februar 1927 als ältester von zwei Söhnen in Kölzenhain geboren. Später zog die Familie nach Höckersdorf. Mit zwölf Jahren starb der Vater bei einem Unfall und der Sohn musste bereits schwer arbeiten. Seinen Berufswunsch musste er auf Eis legen, um die Mutter und den fünf Jahre jüngeren Bruder Erwin zu unterstützen. Mit 17 Jahren wurde er zum Kriegsdienst einberufen. Im Juni 1945 kam er nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft wieder unversehrt nach Hause. Der junge Mann lernte Hilde Faust von der Heßlersmühle kennen und lieben. Am 4. September 1949 wurde dann geheiratet. Ein Brand zerstörte am im März 1951 die Mühle und das gesamte Anwesen. Es folgten harte Jahre für die junge Familie. Karl Weber erlernte noch den Beruf des Müllers und betrieb einen Landhandel mit Öl und Mühlenprodukten. In vielen Dörfern des Vogelsberges war er als »Fett-Karl« bekannt. Der Landhandel war irgendwann nicht mehr zeitgemäß, man musste sich umorientieren. Unter anderem wurden mit dem Lkw Weihnachtsbäume ausgefahren. Karl Webers Arbeitstage waren gut gefüllt, aber Zeit für kleine Urlaube und den Skatclub musste sein. Ein gut gefüllter Pokalschrank spricht für viele Siege.

Karl Weber war der letzte gelernte Müller auf der Heßlersmühle. Nachdem die Mühle stillgelegt worden war, galt sein Interesse der Land- und Forstwirtschaft. Tochter Renate hat die Landwirtschaft weitergeführt.

Noch heute ist Karl Weber am Tagesgeschehen interessiert und am noch vorhandenen landwirtschaftlichen Betrieb. Sein körperliches Befinden ist altersentsprechend gut, im Kreise der Familie fühlt er sich gut aufgehoben. 2010 verstarb ein Vierteljahr nach der diamantenen Hochzeit seine Frau Hilde im Alter von 85 Jahren. Die Eheleute hatten zwei Töchter, dazu kamen zwei Enkel und vier Urenkel. Von der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Matthias Weitzel Glückwünsche und für den Ortsbeirat Petra Grün. (Foto: sf)

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