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Karin Scholz wird zum Geburtstag mit vielen Grüßen bedacht. FOTO: EVA

Karin Scholz auf Distanz überrascht

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Mücke-Atzenhain(eva). "Ich hatte nicht damit gerechnet, doch der gesamte Tag war trotz Corona toll. Da kann man doch mal sehen, was für einen tollen Familien- und Freundeskreis man hat", meinte Geburtstagskind Karin Scholz aus Atzenhain, die am Sonntag, wenn auch auf eine etwas andere Art, ihren 70. Geburtstag feierte. Denn auf Distanz zu gratulieren, das hatten sich alle auf die Fahne geschrieben.

Immer auf Abstand bedacht, hatten in der Nacht fleißige Familien-Heinzelmännchen Hauseingang und Garten festlich geschmückt und auf einer übergroßen Plakatwand Glückwünsche übermittelt sowie den Gartenzaun mit Bildern aus dem Leben des Geburtstagskindes dekoriert.

Und mit Überraschungen ging es am Sonntag weiter. So hatte Sohn Ingo 70 Videobotschaften zusammengestellt. Neben Glückwünschen von der Familie, von Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten waren die Fernsehköche Stefan Marquard, Alexander Herrmann, Ole Plogstedt und Mike Süsser unter den Gratulanten per Video. Waren die vier der Jubilarin doch durch Sohn Andreas bekannt, der als Küchendirektor im Hotel Esperanto in Fulda schon oft mit den prominenten Köchen gearbeitet hat.

Karin Scholz war nach 25 Jahren als Mitarbeiterin im Betrieb ihres Vaters von 1993 bis 2000 in der Küche im Restaurant Pranger in Alsfeld und danach im Stauseerestaurant in Antrifttal tätig. Anschließend sorgte sie bis zum Renteneintritt im Seminarhotel Jakobsberg in Grünberg für das leibliche Wohl der Gäste. Karin Scholz ist seit 56 Jahren in der DRK-Ortsvereinigung, seit 44 Jahren in der Gymnastikgruppe Stangenrod und seit 15 Jahren in der Aerobic-Gruppe Atzenhain aktiv, war 50 Jahre Mitglied im Gesangverein und ist im VdK. Gebührend gefeiert werde der 70. Geburtstag dann halt im nächsten Jahr.

Gefragt nach den Kontakteinschränkungen, meint sie: "Ich habe bis jetzt nichts vermisst". Sie und ihr Mann Bernd bleiben zu Hause und werden von Sohn Ingo und Schwiegertochter Melanie mit Einkäufen bestens versorgt und sie freuen sich, wenn ihnen Enkelin Mara von der Straße aus zuwinkt. Worauf Mara meinte: "Oma, ich möchte dich aber auch so gerne wieder mal drücken". eva/FOTO: EVA

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