DRK-Helfer betreuten die als Verletzte geschminkten Übungsteilnehmer. (Foto: sf)
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DRK-Helfer betreuten die als Verletzte geschminkten Übungsteilnehmer. (Foto: sf)

Großeinsatz nach Familienstreit

Mücke-Merlau (sf). Als am Mittwoch nach Ostern um kurz nach 19.30 Uhr die Alarmmeldung beim DRK einging, wurde den Helfern eine Lage mit sechs Verletzten in der Königsberger Straße gemeldet.

Bei einem Wohnhaus sollten nach einem Familienstreit zwei Kinder verletzt worden sein, weitere Personen seien durch Stromschlag und einen Fahrradsturz verletzt worden, hieß es in der Meldung zur Übung. Ein Kind der Familie habe sich zudem mit Reinigungsmitteln vergiften wollen.

Nachdem zuerst ein Krankentransportwagen (KTW) an der Einsatzstelle ankam, war der Besatzung rasch klar, diese Lage nicht alleine schaffen zu können. So wurde die Schnelle Einsatzgruppe San (SEG San) des zweiten Sanitätszuges Vogelsbergkreis, bestehend aus den Bereitschaften Homberg und Mücke, auf den Plan gerufen. Kurze Zeit später war die SEG San mit zwei Einsatzfahrzeugen an der Einsatzstelle, ferner war auch noch der Zugtrupp des Sanitätszuges mit ausgerückt, um mit dem Einsatzleitwagen den Einsatz der über 15 Helfer zu koordinieren und entsprechend zu klären, in welche Krankenhäuser die Patienten kommen konnten.

Unter der Leitung von Jürgen Mühlenbeck wurde eine Patientenablage eingerichtet, dort wurden die Verletzten bis zur Fahrt in das Krankenhaus durch die ehrenamtlichen DRK-Helfer versorgt. Dabei konnte das Zusammenspiel der Bereitschaft Mücke und Homberg als Gruppe geprobt werden. Dabei legte Christina Kratz vom Schminktrupp Wert drauf, wie die Verletzungsmuster erkannt und dann behandelt wurden. Kreisbereitschaftsleiter Ulf Immo Bovensmann (Mücke) und sein Vertreter Andreas Fischer (Homberg) lobten den guten Einsatz der Helferschaft.

Nach der gemeinsamen Übung gab es im DRK-Heim Merlau noch etwas zu Essen, und es fand eine Nachbesprechung statt.

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