1000-Jahr-Feier

Groß-Eichen lockt mit viel Musik und Weinfest

  • schließen

Heute lockt die Gruppe "Frontal" in das Festzelt auf dem Betriebsgelände von Philippi, Samstag ist Weinfest, und am Sonntag musikalischer Frühschoppen.

Um ein 1000-jähriges Bestehen zu feiern, kann man sich ruhig Zeit nehmen. So denkt man auch im Organisationskomitee des Dorfes, denn nach den ersten Feierlichkeiten vor den Sommerferien stehen nun am Wochenende weitere Termine an, der ganz große Wurf wird dann in acht Tagen der stehende Festzug im ganzen Ort sein.

Nachdem die ersten Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft zum 1000-jährigen Jubiläum mit großem Erfolg über die Bühne gegangen sind (Maibaum stellen, Maifeier, Historienspiel, Kirchweih), bildet der August den Höhepunkt des Festjahres mit einem Festwochenende vom 17. bis zum 19. August und dem stehenden Festzug am 26. August.

Am heutigen Freitag, dem 17. August, heizt die Gruppe "Frontal" den Besuchern im Festzelt auf dem Betriebsgelände "Philippi-Reisen" kräftig ein. Es folgt am Samstag, dem 18. August, eine offene Weinprobe (Anmeldung erforderlich) mit anschließendem Weinfest. Am Sonntag gibt es einen zünftigen Frühschoppen mit den "Storndorfer Schützen".

Lebendiges Vereinsleben

Bestens gerüstet sind die Veranstalter unterdessen für den "Stehenden Festzug" am Sonntag, dem 26. August. Ein großes Rahmenprogramm mit vielen Höhepunkten erwartet die Besucher: Präsentation alter Handwerksberufe, regionale und überregionale kulinarische Köstlichkeiten, verschiedene Musikdarbietungen (zum Beispiel Show- und Brassband Alsfeld), Fotoausstellung, Gemäldeausstellung, Ausstellung historischer Fahrzeuge und Nutzfahrzeuge, Sport zum Erleben, kleine Einkaufsmeile, Helikopter-Rundflüge und viele weitere Attraktionen.

Die kleinen Besucher erwartet ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm mit Fahrzeugparcours, Kinderkegelbahn, Ponyreiten, Streichelzoo, Gestaltung von historischem Spielzeug und Mitmachaktionen an vielen weiteren Stationen. Weitere Informationen kann man bekommen im Internet unter gross-eichen.info.

Das Vereinsleben, vertreten durch den Sportverein, die Kleintierzüchter, den Gesangverein, den Obst- und Gartenbauverein oder die Feuerwehr, bieten aus Sicht von Bürgermeister Andreas Sommer ein breites Angebot für die kulturelle Betätigung. Und das Besondere dieses Ortes: Es entstehen sogar neue Vereine. Erst vor wenigen Jahren fanden sich Kunstinteressierte zusammen, die dem bekannten Vogelsberger Künstler Ernst Eimer durch vielfältige Aktionen und die liebevoll eingerichtete "Ernst-Eimer-Stube" ein über die Grenzen von Mücke wirkendes bleibendes Andenken bewahren. Eine bemerkenswerte Ausstellung im Gießener Schloss im Jahr 2017 hat dies eindrucksvoll bewiesen.

Fest als Bekenntnis zur Heimat

Das Fest "1000 Jahre Groß-Eichen" sei sicher der kulturelle Höhepunkt nicht nur in Groß-Eichen, sondern in ganz Mücke und werde zudem ein hervorragender Werbeträger auch über unsere Gemeindegrenzen hinaus sein, ist sich der Bürgermeister sicher. In diesem Sinne sei den Organisatoren, der "Vereinsgemeinschaft 1000 Jahre Groß-Eichen GbR", für ihre vorbildliche Arbeit zu danken. Sie hätten durch die Planung und Vorbereitung von vielfältigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr den Rahmen dafür geschaffen, die 1000-Jahr-Feier von Groß-Eichen in einem großartigen Rahmen feiern zu können. "Ich wünsche allen Veranstaltungen großen Zuspruch und einen gelungenen Verlauf", äußert Bürgermeister Andreas Sommer in einem Grußwort.

"Ich begrüße dieses Engagement sehr, zeigt es doch uns allen, welch festgefügtes, harmonisches Gemeinwesen hier besteht", zeigt sich auch Ortsvorsteherin Petra Grün mit dem Vorbereitungen sehr zufrieden. Die Bürger würden sich aus innerer Überzeugung zu ihrem Heimatort bekennen und seine Tradition pflegen wollen. Gemeinschaftsgeist, das Gefühl der Zusammengehörigkeit, wie auch die Liebe zur Heimat seien sicherlich die dahinterstehenden Motive. Insbesondere das Engagement des Einzelnen in der Vereinsgemeinschaft verdiene Anerkennung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare