Frust über schleppenden Internetausbau

  • Kerstin Schneider
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Mücke-Bernsfeld(ks). Frust bei vielen, die auf schnelles (schnelleres) Internet warten: Der Ausbau wird sich noch hinziehen. Die Göttinger Firma Goetel hält daran fest, den Ort auszubauen, hat die Interessengemeinschaft "Schnelles Internet Bernsfeld" erfahren. Goetel will bis 30. Juni die vorhandenen Kabelverzweiger mit der sogenannten Fibre-to-the-Curb (FTTC-)-Technik aufrüsten. Das heißt übersetzt so viel "Glasfaser bis zum Bordstein." Bei FTTC wird das Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis zum nächstgelegenen Kabelverzweiger geführt. Der restliche Weg zu den Kunden ins Haus wird mit einer herkömmlichen Kupferleitung überbrückt. Bis Mitte/ Ende 2021 sollen alle Kunden angeschlossen sein. Goetel hält daran fest, die vom Unternehmen im Kreis reservierten Kabelverzweiger bis 1. Juli dieses Jahres auszubauen.

Bei den Verantwortlichen der Interessengemeinschaft löst das generelle Vorgehen Ärger aus. Man werde wieder vertröstet und wisse nicht, wie es weitergeht, weil nicht offiziell informiert werde. "Kein Mensch versteht diese Vorgehensweise", so Peter Wiederhold. Ebenfalls weiter unklar ist die Situation in Homberger Stadtteilen wie Appenrod.

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