Die stellvertretende Pflegedienstleitung Viola Großhaus, Hygienebeauftrager Hubert Klaus und Martina Kastl (Bereichsleitung in Homberg/Ohm) freuen sich über die Unterstützung der Diakoniestation. FOTO: SF
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Die stellvertretende Pflegedienstleitung Viola Großhaus, Hygienebeauftrager Hubert Klaus und Martina Kastl (Bereichsleitung in Homberg/Ohm) freuen sich über die Unterstützung der Diakoniestation. FOTO: SF

Freude über Unterstützung

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke(sf). Was für eine freudige Überraschung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Diakoniestation Ohm-Felda wurde von engagierten Bürgern unterstützt. Fleißige Frauen in Mücke, Homberg und Schwalmtal nähten sogenannte Behelfs-Mund-und-Nasenmasken und spendeten sie dann dem Pflegepersonal.

In Homberg saßen 21 Frauen und nähten täglich (die Alsfelder Allgemeine Zeitung berichtete). Da liefen die Nähmaschinen heiß, es wurden Stoffe besorgt und die fertigen Behelfs-Hygieneschutze gespendet. Auch eine Mitarbeiterin der Diakoniestation Ohm-Felda hat gemeinsam mit ihrer Mutter (auch eine Mitarbeiterin der Diakoniestation) dieses Projekt unterstützt und ebenfalls mitgenäht.

Dann standen auf einmal Schutzhandschuhe vor der Tür und auch Gesichtsvisiere wurden von einem Mücker selbst hergestellt und alle 25 Stück gespendet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station waren sehr angenehm überrascht von der Welle der Hilfsbereitschaft. Die Apotheken in Mücke und Homberg setzten sich derzeit auch dafür ein, dass den Mitarbeitern der Diakoniestation Ohm-Felda ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung steht.

Mindestabstand schwierig

Der Geschäftsführer der Diakoniestation Ohm/Felda unterstützte Transportfahrten von Hygieneartikeln.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation betreuen viele alte und kranke Menschen in ihren Wohnungen und sind oft noch zusätzlich ersehnte Ansprechpartner in allen Belangen. Im pflegerischen Bereich ist es aber schier unmöglich, den entsprechenden Mindestabstand einzuhalten. Da ist es besonders wichtig, dass man sich selbst schützt und genauso wichtig ist es, die Klienten zu schützen. "Eine Firma aus Homberg/Ohm rief an und bot Hilfe an. Nun nähen sie jetzt weit über 1000 Behelfs-Mund-und-Nasenmasken für uns, unsere Klienten und Mitarbeiter. Die Bereichsleitung aus Homberg ist die tägliche Überbringerin", so die stellvertretende Pflegedienstleitung Viola Großhaus.

"Auch unser Hygienebeauftragter ist täglich bemüht, dass immer wieder neue Hygieneartikel nachkommen", ergänzte Viola Großhaus.

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