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Feuerwehrleute meistern 51 Einsätze

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Von: Jutta Schuett-Frank

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m_ffw_Floriane_101121_4c_1 © Jutta Schuett-Frank

Mücke-Merlau (sf). Passend mit dem Abklingen der Sirene startete der offizielle Teil: Am Samstag kamen die Aktiven der Feuerwehr Mücke zusammen, um Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen. Dabei verwies Gemeindebrandinspektor Martin Schlosser darauf, dass trotz Corona das Einsatzgeschehen abgearbeitet wurde.

Anlässe waren das Schmelzwasserhochwasser in Mücke, zwei tödliche Verkehrsunfälle am selben Tag oder kürzlich eine Personensuche. Auch bei der Flutkatastrophe in Ahrweiler war man im Bereitschaftsmodus. »Bislang war es ein einsatzreiches Jahr, denn es gab schon 51 Einsätze abzuarbeiten.« Schlosser kündigte an, dass es für alle Atemschutzgeräteträger eine Möglichkeit zum Üben geben wird. Denn es kommt ein Brandübungscontainer zum Stützpunkt.

Bürgermeister Sommer lobte die Arbeiter der Mücker Wehren, denn man verfüge über gut ausgebildetes Personal. Eine engagierte Jugendarbeit setzt da auch schon Maßstäbe und das tolle Team mit dem Gemeindebrandinspektor sorgt für das »Wir-Gefühl«. Sommer betonmte, die Kommunalpolitiker geben Rückendeckung und stehen zu ihrer Feuerwehr.

Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland freute sich über den Einsatz der Beförderten und Geehrten im Dienst. Er sagte, dass auch auf Kreisebene der Übungsbetrieb wieder Fahrt aufnimmt. Die Bedeutung des Katastrophenschutzes war in dieser Ausprägung im Ahrtal sehr außergewöhnlich. Die Sirenen haben wieder einen neuen Stellenwert erreicht. Dr. Holland dankte den engagierten Feuerwehrleuten für ihr tolles ehrenamtliches Engagement.

Kreisjugendwart Jörg Blankenburg berichtete von den Online-Meetings und freute sich, dass nun endlich wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind. Er hofft, dass sich im kommenden Jahr alles wieder normalisiert. Er hatte zwei Florianmedaillen im Gepäck. Den Florian in Bronze erhielt Luca Löffler und die Ausführung in Gold gab es für Mark Seim.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen

Anerkennungsprämien wurden vergeben an: Für 10 Jahre Dienstzeit - Dennis Bär, Susanne Deutscher, Marcel Grün. Lars Karge. Johannes Kaus, Julia Sophie Keilholz, Lukas Kraft, Janine Lutz, Patrick Schott und Marius Zimmer; für 20 Jahre - Jan Lutz, Jürgen Mühlenbeck und Patrick Stein; für 30 Jahre - Martin Döring, Stefan Reinhardt, Jörg Schlosser, Jens Schneidmüller-Hanl und Bernd Wißner; für 40 Jahre - Jürgen Keilholz, Klaus Kratz und Udo Oehler.

Ihre Beförderungsurkunden erhielten diese Aktiven nach erfolgreichen Fortbildungen: Zu Löschmeistern - André Pietrowski, Michael Rühl, Vanessa Kunadt und Timo Rühl; zu Oberlöschmeistern - Jonas Jakobi, Johannes Kaus , Dominik Seng und Dennis Sann; zum Brandmeister wurde Sven Alt ernannt.

Brandschutzehrenzeichen gab es für: Silber - Alexandra Richber, Michael Koch und Thomas Möller; Gold - Thomas Fink, Thorsten Kratz, Stefan Jilg, Jörg Schneider und Edwin Filipp (50 Jahre).

Die Katastrophenschutzmedaille in Bronze erhielt Jan Malte Mühlenbeck. Eine besondere Auszeichnung erhielt Walter Fladung. Er wurde mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

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m_ffw_befoerd_101121_4c_1 © Jutta Schuett-Frank
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m_ffw_Anerkennung_101121_4c_1 © Jutta Schuett-Frank
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m_ffw_Brandschutzehrenz__4c_1 © Jutta Schuett-Frank

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