Etliche Feuerwehraufgaben gilt es für die "Jugendflamme" zu lösen.
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Etliche Feuerwehraufgaben gilt es für die "Jugendflamme" zu lösen.

Feuer und Flamme

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Ober-Ohmen (sf). Sie ist die erste praktische Prüfung, die ein Mitglied in der Jugendfeuerwehr ablegen kann. In der Prüfung für die "Jugendflamme" weisen die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Feuerwehrgeräten sowie in Erster Hilfe nach.

Ablegen kann man die Prüfung, sobald man in die Jugendfeuerwehr eingetreten ist, also ab zehn Jahre. Die Abnahme erfolgte am Samstagvormittag am Stützpunkt der Gemeinde Mücke. Fünf Jugendliche legten sogar schon die Jugendflamme II ab.

Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Michaela Wießner hatte alle Hände voll zu tun. Aber ihr waren noch einige Feuerwehrmitglieder zugeteilt, denn schließlich galt es 30 Teilnehmer zu prüfen. Um die erste Stufe erfolgreich zu meistern, müssen die Jugendlichen folgende Tätigkeiten absolvieren: Erläutern des Notrufes und Absetzen eines fiktiven Notrufes anhand eines Fallbeispiels, Anfertigen von drei Feuerwehrknoten sowie Aufgaben aus dem sportlichen, kulturellen, musikalischen, kreativen oder sozial-ökologischen Bereich lösen. In den zurückliegenden Wochen wurden die jungen Floriansjünger aus Mücke von ihren Jugendbetreuern mit viel Einsatz auf diese Prüfung vorbereitet.

Bei der Jugendflamme II zählten ein aufgebauter Löschangriff sowie eine Verkehrsabsicherung zum Aufgabengebiet. Des Weiteren musste ein Fragebogen ausgefüllt werden. Das Pensum war schon sehr anspruchsvoll. Aber am Ende lautete das Fazit: "Alle haben bestanden." Dabei waren Fachwissen, Teamarbeit, Geschicklichkeit, Improvisation und Schnelligkeit gefragt. Als Abnahmeberechtigter vom Kreis gratulierte der stellvertretende Kreisjugendwart Frank Wingefeld, der auch gleichzeitig Fachbereichsleiter für die Jugendflamme ist. Gemeindebrandinspektor Martin Schlosser und seine Stellvertreter Marco Knöß und Bernd Wißner haben sich ebenfalls für den Feuerwehrnachwuchs interessiert und alle waren stolz auf die Anzahl von 15 Prüflingen. Ein Dankeschön an die Betreuer sagte Bürgermeister Andreas Sommer, sie hätten die Nachwuchskräfte bis dato geschult und unterwiesen. "Wir brauchen Nachwuchs in der Feuerwehr." Die Prüflinge gehören den Jugendfeuerwehren aus Atzenhain, Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen und Ruppertenrod an.

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