Dritter Erzweg-Abschnitt kommt

  • Rolf Schwickert
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Mücke (rs). Wie kommt die Großgemeinde finanziell durch die Krise? Dazu gab Bürgermeister Andreas Sommer kürzlich in einer Ausschusssitzung Auskunft. In seinen Informationen aus der laufenden Verwaltung teilte Sommer mit, dass die Einkommensteueranteile laut dem Land Hessen deutlich besser als vermutet ausfallen würden. Trotz Corona-Krise erwarte man hessenweit eine Verbesserung um 4,9 Prozent.

»Bei der Gewerbesteuer stehen wir nicht schlecht da«, bemerkte der Bürgermeister, da bleibe abzuwarten, ob das noch mehr werde. Wenn nicht, dann müsse man auf die umfassende Kreditaufnahme zurückgreifen, die vorgesehen sei. Zum gemeindlichen Haushalt habe es noch keine Neuigkeiten vom Kreis gegeben, informierte Sommer. Das sei aber vorhersehbar gewesen, »weil auch andere Kommunen in der Warteschleife sind«.

Sommer gab bekannt, dass zum Erzweg jetzt der dritte und letzte Abschnitt in Planung sei, Er betreffe die Ortschaften Nieder-Ohmen, Atzenhain und Bernsfeld, Insgesamt gehe es dabei um Investitionen von rund 16 000 Euro. Allgemein bemerkte der Bürgermeister zu den Erzwegen, die Wege müssten auch gepflegt werden, in Nieder-Ohmen sei in diesem Sinne ein Landwirt eingebunden, das zwei- oder dreimal im Jahr zu mulchen.

Erneut stellte er die Arbeiten am Seenbach in Merlau heraus. Es gebe kein vergleichbares Projekt, Rund 5000 Kubikmeter Erde habe man bewegt, jetzt folge die Gestaltung, eine Info-Tafel und eine Sitzgruppe neben der Brücke sind in Auftrag gegeben.

Die Schutzhütte der Waldmücken ist in Merlau für 70 000 Euro fertiggestellt worden, informierte der Bürgermeister. Es gibt allerdings noch eine Warteliste und auch schon Nachfrage von Eltern von Kindern, die als Integrationsmaßnahme laufen. »Bei den Erzieherinnen im Wald ist der Krankenstand fast bei null«, stellte Sommer heraus. Normalerweise seien Erzieherinnen öfter krank, weil Kinder leicht Krankheiten in die Einrichtungen mitbringen. Draußen sein und sich abzuhärten, scheine so belegt zu sein. Die Baugenehmigungen für die Erweiterung der Kindertagesstätten in Groß-Eichen und Merlau liegen vor, man könnte anfangen, warte aber noch auf Förderzusagen.

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