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Dorfflohmarkt kommt an

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Von: Jutta Schuett-Frank

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Viel Betrieb herrscht beim ersten Sellnröder Dorfflohmarkt. © Jutta Schuett-Frank

Mücke-Groß-Eichen (sf). Viele stöhnen und jammern, dass die Schränke, der Dachboden, die Kellerräume und die Garagen überlaufen vor Sachen. Jetzt wurde in Sellnrod gegengesteuert. Die Idee für einen Flohmarkt kam aus dem Dorf - und Vanessa Winter, Dorothea Pfeffer und Christina Vogel sowie Jana Müller und Martina Röhm setzten sie um.

Mit großen bunten Luftballons waren die Höfe und Garagen dekoriert, um so anzuzeigen: Hier gibt es etwas zum Stöbern, Schauen und Kaufen. Die Stände an den Ortseingängen boten Pläne zum Mitnehmen. Egal von welcher Seite aus man Sellnrod ansteuerte, überall gab es offene Höfe und Garagen.

Sage und schreibe 60 Verkaufsstände waren so in ganz Sellnrod verteilt. Kaffee und Kuchen gab es im Kindergarten, gleich nebenan frische Waffeln und bei der Feuerwehr Getränke und Würstchen. Der Sportverein bot Grillwürstchen an.

Was gab es an den Ständen alles zu kaufen: Klamotten, Nähmaschinen, alte Musikeinheiten, Spielsachen, Porzellan, Reitbekleidung, Werkzeuge, Bücher, Schmuck, Autoreifen, Möbel und vieles mehr. Die Besucher kamen aus ganz Mücke und der näheren Umgebung, auch sah man Menschen aus Friedberg und Frankfurt.

Ganz Sellnrod wirkte wie eine Flaniermeile. Am Sonntag waren stellenweise viermal so viele Menschen in Sellnrod wie dort wohnen. Das Wetter war perfekt, es lud zum Bewegen ein.

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