Diakoniestation Ohm-Felda nun in neuen Räumen

Mücke (ng). Die alten Räume im Bahnhof waren einfach zu beengt: Die Diakoniestation Ohm-Felda ist kürzlich in ein neu errichtetes Haus an der "Altehn Hohle" in Nieder-Ohmen umgezogen.

Mücke-Nieder-Ohmen (ng). Die Diakoniestation Ohm-Felda ist umgezogen. Kürzlich wurden die neuen Räume "Zur Alten Hohle 18" in Nieder-Ohmen bezogen. Siegfried Lang hat nach den Vorstellungen und Belangen für die Diakoniestation Ohm-Felda ein Fertighaus errichtet. Darüber freuen sich die 71 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation.

Besonders dankbar sind Pfarrerin Ursula Kadelka, Vorstandsvorsitzende der Diakoniestation Ohm-Felda, und Susanne Liebl, geschäftsführende Pflegedienstleiterin, denn die Räume im alten Bahnhof in Nieder-Ohmen waren beengt und das Arbeiten wurde dort zunehmend schwierig. Diese Räume im alten Bahnhof sollen auch weiterhin genutzt werden. Wie und in welchem Rahmen dies geschehen kann, darüber werden sich der Vorstand und Susanne Liebl mit Bürgermeister Matthias Weitzel verständigen.

Um die Arbeit für demenziell erkrankte Menschen in der Region weiter auszubauen und weitere Angebote möglich zu machen, benötigt die Diakoniestation unbedingt engagierte und zuverlässige Menschen im Ehrenamt. Eine zertifizierte Qualifizierung zum Alltagsbegleiter wird von der Station finanziert. Wenn Personen Interesse haben an der Weiterentwicklung der notwendigen Angebote und Zukunftssicherung für die erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen, können sie für eine steuerfreie Pauschale von sieben Euro/Einsatz ehrenamtlich tätig sein. Sie möchten sich bei Frau Liebl (geschäftsführende Pflegedienstleitung) und/oder Frau Garweg (Leiterin für den Bereich Demenz) unter der Telefonnummer 06400/90243 melden. Ein motiviertes und engagiertes Team würde sich freuen, denn die vielen Anfragen können bereits in einiger Zeit nicht mehr alle berücksichtigt werden.

Einmal jährlich prüft der medizinische Dienst der Krankenkassen die Qualität der Arbeit ambulanter Pflegedienste. Dieses geschah bei der Diakoniestation Ohm-Felda am 14. Dezember mit dem Ergebnis der sehr guten Note 1,3. Da man selbst ständig die Arbeit weiterentwickelt und reflektiert, sei eine solche Prüfung im Grunde genommen überflüssig. Sie gehört nach Meinung von Susanne Liebl " zu der kostenverursachenden Bürokratisierung der Krankenkassen". Diese Bürokratisierung bedarf aus Liebls Sicht einer Überprüfung. Dennoch sei es schön, von außen eine Bestätigung seiner Leistung zu erhalten.

An dieser Stelle fügte sie einen Dank an alle Klienten und Angehörige an, die durch weihnachtliche Grußkarten und Spenden bis hin zum selbstgebackenen Apfelkuchen ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation Ohm-Felda ausgedrückt haben. "Das tue einfach gut," so die geschäftsführende Pflegedienstleiterin.

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