Deutsch-französischer Unterricht und viele Tagesfahrten

Mücke (sf). 15 Jungen und zehn Mädchen kamen kürzlich von der französischen Insel Noirmoutier mit einem Bus nach Mücke zum Besuch an die Gesamtschule.

Mücke (sf). 15 Jungen und zehn Mädchen kamen kürzlich von der französischen Insel Noirmoutier mit einem Bus nach Mücke zum Besuch an die Gesamtschule. Sie wurden von ihrer Lehrerin Wiebke Jolivet begleitet. Dieser Austausch wird in Mücke von Lehrerin Maarit Hanebutt betreut. In diesem Jahr findet der Austausch bereits zum dritten Male in Folge statt. Die französischen Kinder sind alle aus der 8. Klasse und wohnen bei ihren Gasteltern.

Die Insel Noirmoutier ist eine Insel am Französisch Atlantik. Sie ist mit dem Festland durch eine Brücke seit 1971 verbunden. Auf der Insel gibt es zehn Dörfern und vier Städte. Die Insel wird oft als die »Insel der Mimosen« bezeichnet. Denn sie hat ein mildes Klima und ermöglicht Mimosen auch im Winter zu wachsen und zu blühen. Noirmoutier ist weltweit nicht nur für seine Strände, seine Schönheit und das milde Klima, sondern auch für sein Salz, die Kartoffeln und Gemüse berühmt.

Am Montag wurden die französischen Kinder mit einem deutschen Frühstück begrüßt, und dann gab es Schulunterricht. Der Dienstag war für die Stadt Frankfurt am Main verplant. Dort gab es eine Stadtbesichtigung. Die französischen Schüler besuchten auch das bekannte Senckenbergmuseum. Von diesem steht auch vieles in ihren Deutschbüchern. Die Kinder waren hellauf begeistert. Nach einer Schulzeit am Mittwoch ging es weiter nach Marburg. Diese historische Stadt wurde dann mit einer Stadtführung besichtigt, und es gab auch eine Kasemattenführung. Der Donnerstag stand im Zeichen vom Sport. In der Großturnhalle gab es Basketball, und nachmittags wurde in Groß-Eichen beim TSV Rhönrad gefahren. Diese Disziplin ist in ihrem französischen Herkunftsland inzwischen weitgehend unbekannt. Am Freitag wurde noch einmal an der Gesamtschule die Schulbank gedrückt, und der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Abends kam es dann zum Abschiednehmen.

Es haben sich in der kurzen Zeit viele Freundschaften gebildet, die sicherlich noch über das Internet weitergepflegt werden, bis dann endlich der Gegenbesuch startet. Mit einem gemeinsamen großen Büffett, welches die Gasteltern vorbereiteten, wurde Abschied genommen und die lange Busfahrt in die Heimat gestartet.

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