"Bei Kita-Plätzen schnell handeln"

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Mit Freude wird in der Gemeinde registriert, dass sich in den letzten Jahren zahlreiche junge Familien entschlossen haben, in den verschiedenen Ortsteilen ansässig zu werden und zu bleiben. Sie kaufen vorhandene Wohngebäude und renovieren sie. Auf die gemeindeeigenen Bauplätze (nicht nur im Wohngebiet Wallenbach zwischen Merlau und Nieder-Ohmen) sei geradezu ein "Run" ausgebrochen und Bauplätze in Privateigentum würden zunehmend bebaut. Das hat die CDU dazu veranlasst, ihre Forderung nach dem Ausbau der Kinderbetreuung zu erneuern.

Mit Freude wird in der Gemeinde registriert, dass sich in den letzten Jahren zahlreiche junge Familien entschlossen haben, in den verschiedenen Ortsteilen ansässig zu werden und zu bleiben. Sie kaufen vorhandene Wohngebäude und renovieren sie. Auf die gemeindeeigenen Bauplätze (nicht nur im Wohngebiet Wallenbach zwischen Merlau und Nieder-Ohmen) sei geradezu ein "Run" ausgebrochen und Bauplätze in Privateigentum würden zunehmend bebaut. Das hat die CDU dazu veranlasst, ihre Forderung nach dem Ausbau der Kinderbetreuung zu erneuern.

Die erfreuliche Entwicklung – verbunden und ausgelöst durch neue Arbeitsplätze – führe ganz logisch dazu, dass auch mehr Kinder geboren werden als noch vor zehn Jahren und für diese Kinder werden Be-treuungsplätze benötigt – in den gemeindlichen Kindergärten als auch in privaten oder öffentlichen Tagespflegestellen (zum Beispiel in Sellnrod).

Zum Thema habe Bürgermeister Andreas Sommer in den vergangenen Wochen des letzten Jahres in mehreren öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung und der zuständigen Ausschüsse berichtet, dass sehr viele Anmeldung für die Kindergärten eingegangen sind und aus jetziger Sicht zu Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August 2019 in der gesamten Gemeinde bis zu 50 Plätze fehlen könnten.

Damit ein solches Defizit an Plätzen nicht eintritt und die Verwaltung den Eltern Absagen erteilen muss, habe die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung mehrere Vorschläge unterbreitet, wie kurz- und mittelfristig zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden können.

Es könnte eng werden

Denn aufgrund der sehr kurzen Zeitschiene besteht nach Ansicht der CDU dringender Handlungsbedarf. Verwundert ist man allerdings auch, dass der Bedarf an Kindergartenplätzen erst in den letzten Monaten des Jahres 2018 so klar festgestellt worden sei. Man müsse sich schon fragen, warum sich die verantwortlichen Mandatsträger von SPD und FW, die seit 2011 die Mehrheit in Gemeindevertretung und Gemeindevorstand bilden, nicht schon früher mit diesem erkennbaren Problem beschäftigt hätten, "die Geburtenzahlen für jedes Jahr lagen doch vor". Außerdem werde jetzt zum wiederholten Male deutlich, wie falsch die knappe Mehrheitsentscheidung vom Juni 2014 gewesen ist, den gemeindlichen Kindergarten in Sellnrod zu schließen, nur weil in einem Jahr die voraussichtliche Zahl der Kinder unter 13 gelegen hatte.

Um die große und nicht einfache Aufgabe der kurzfristigen Schaffung von mehreren Dutzend Betreuungsplätzen zeitnah anzupacken, habe die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, nach dessen Inhalt geprüft werden soll, ob die Gemeinde den Neubau eines Kindergartens in Angriff nehmen soll (zum Beispiel in der Wallenbach). Weil mit einem Neubau, der mit Planungs- und Bauphase bis zu zwei Jahre dauern kann, das akute Problem des Platzmangels zum 1. August nicht zu lösen sei, hat die CDU nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Hans Heuser für die Sitzung der Gemeindevertretung am 23. Januar 2019 einen Antrag vorgelegt, nach dessen Inhalt "Sofortmaßnahmen" eingeleitet werden sollen.

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