Spendenübergabe am Feuerwehrstützpunkt in Nieder-Ohmen: Dominik Seng, Jonas Jakobi, Jürgen Sohl, Ralf Schneidmüller, Darwin Götz und Florian Traum (v. l.). FOTO: PM
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Spendenübergabe am Feuerwehrstützpunkt in Nieder-Ohmen: Dominik Seng, Jonas Jakobi, Jürgen Sohl, Ralf Schneidmüller, Darwin Götz und Florian Traum (v. l.). FOTO: PM

Ausrücken einfacher machen

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Mücke-Nieder-Ohmen(pm). Im Einsatz muss es schnell gehen. "Schnell" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Feuerwehrleute nach einer Alarmierung durch die Leitstelle innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle eintreffen sollen, um so die geforderte Hilfeleistungsfrist von zehn Minuten zur Gefahrenabwehr einhalten zu können.

Zwei neue Alarmmonitore am Stützpunkt tragen nun dazu bei, das Ausrücken der Einsatzkräfte im Rahmen einer vorhandenen Alarm- und Ausrückeordnung zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die Alarmmonitore zeigen im Eingangsbereich der Fahrzeughalle sowie im Stabsraum der Feuerwache einsatzrelevante Informationen an. Dazu gehört zum Beispiel das Abbilden des Alarm- und Einsatzstichwortes, die Adresse bzw. Lage des Einsatzortes oder das Anzeigen der verfügbaren oder nicht verfügbaren Einsatzkräfte.

So kann möglichen Informationsdefiziten entgegengewirkt werden und die Personalverfügbarkeit in Echtzeit erfasst werden.

Diese transparente Datenbereitstellung ist vor allem für Führungskräfte im Zuge der Einsatzleitung eine große Hilfestellung, um im Ernstfall wichtige Entscheidungen treffen zu können oder frühzeitig weiteres Personal alarmieren zu lassen. Mithilfe der Alarmmonitore werden auch alle Einsatzkräfte vor Antritt eines Einsatzes umfangreich über Sachverhalte der Einsatzstelle informiert. Das komplette System besteht aus Hard- und Software. Die Software kommt von der Firma Airbus. Die Hardware besteht aus zwei 43-Zoll-Fernsehern und den erforderlichen Zubehörteilen wie Mini-PC, Wandhalterungen, Netzwerkkabel, Kabel und anderen Komponenten. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt von Mitgliedern aus der Einsatzabteilung der Feuerwehr Nieder-Ohmen.

Die Finanzierung wurde möglich durch zwei Spenden aus dem Gemeindegebiet Mücke, darunter die Firma Edeka-Markt Sohl. Mitarbeiter des Bauservicehofes der Gemeinde nahmen die notwendigen Elektroinstallationsarbeiten vor. Abschließend fand in den zurückliegenden Tagen die Scheckübergabe durch Marktleiter Jürgen Sohl im Beisein der Projektverantwortlichen am Stützpunkt statt. Neben der finanziellen Unterstützung für die Feuerwehr sehe man die Spenden auch als Honorierung des Ehrenamts, so das Projektteam.

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