Fasching

Alarm in der Blaulicht-Narhalla

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Die "Blaulichtparty" der Karnevalisten vom Nieder-Ohmener Carnevals Club (NCC) riss am Wochenende in zwei Sitzungen das Publikum mit.

Das Motto in der "blue-light-Narhalla" im Gemeinschaftshaus: "Ob 110 oder 112, in unserer Kampagne sind alle dabei". Ein Feuerwehrauto bildete dabei das Bühnenbild. Die Sitzungspräsidenten Marc-Kevin Bachmann und Janis Kräupl begrüßten bei den Sitzungen etliche Abordnungen von benachbarten Faschingsvereinen.

Nun wurde zunächst das alte Prinzenpaar verabschiedet und das neue Herrscherpaar vorgestellt: Prinz Markus (Markus Koblischek) und Prinzessin Melissa (Melissa Marylin May). Tänzerisch eröffnete die Diamonds-Garde die Sitzungen. Es war ein Glanzlicht. Meisterlich tanzten die jungen Frauen und sorgten für eine Augenweide.

In der Zwischenzeit übernahm Pfarrer Schellhaas sein Amt, denn er musste die Prinzessin hüten. Sie hatten auch einige lustige Geschichten parat. Gestreift wurde hier auch die Liebesbeziehung Nieder-Ohmen und Atzenhain. Die Starlight-Garde des NCC ist immer ein toller Blickfang.

Herrlich dann die Brandwache von Salvatore Grappa. Bernd Schulz brillierte in der Rolle als Brandassistent. Er fragte angesichts des Feuers zunächst alle statistischen Punkte ab und meldete dann, dass er erst morgen früh jemanden zum Löschen schicken kann. Flott und grazil brillierten nun die "Dancing Stars", die Jüngsten der Garde.

Ayline Schwebel und Jacqueline Börger nahmen das Publikum mit auf ihre Abnehm- und Genießertour. "Sportliche Effizienz mit dem Yoga-Krieger" war das Motto. Statt Fitnessstudio eröffneten sie dann ein Restaurant und so kamen sie zu dem Schluss: "Am Ende siegt das Gute". Die Skyfall-Garde begeisterte im Anschluss auf der Bühne. Es ist eine feste Tradition, dass der Elferrat die "Jugendgeschichte" des Prinzenpaares nachstellt. Dabei gab es wieder viel zu lachen. Comedey-Star "Ingo am Klavier" zog die Narren mit Spontanität in den Bann. Es wurde gerappt und gerockt.

Landen statt Heimspielen

Das Publikum lechzte natürlich nach "Nieder-Ohmen, Nieder-Ohmen mein, du bist wunderschön und neben dir liegt Atzenhain". Der ganze Saal sang mit. Nach jedem Beitrag zündete das Publikum eine Rakete. Die "Kleene Fettlappe" liefen wieder zu Hochform auf, das Mini-Männerballett zeigte großes Können. "Micha, der Sanitöter" zeigte die Missstände im Gesundheitswesen auf und machte Werbung für Erste Hilfe, die Rettungsgasse und die "Pietät Schmerzfrei". Unter dem Motto "Beinhart sind die Retter" gab es viel zu lachen.

Mit Grazie und Charme betörte Funkenmariechen Liv Tizia Kaiser und erntete frenetischen Applaus. Die Geschwister Pia und Christian Kornmann beleuchteten einmal mehr das Dorfgeschehen. Sie zeigten eine gewisse Verwirrung angesichts des Ergebnisses der Bürgermeistewahl: "Man sieht keinen Matthias mehr, aber man sieht dem Sommer entgegen". Es seien noch weitere wundersame Dinge passiert, die Volksbank hat geschlossen und auf dem Sportplatz finden inzwischen mehr Starts und Landungen als Heimspiele statt. Auch ist der Papagei von Eckhard Fiernkranz verschwunden und auch in seiner zweiten Heimat beim Griechen trauert man darüber.

Die Champagnergarde aus Atzenhain wirbelte dann über die Bühne. An beiden Abenden wurden auch die schönsten Kostüme prämiert. Die Männer aus Nieder-Ohmen zeigten einen tollen Tanz in Haremshosen. Die knackigen Kerle mussten eine Zugabe geben. "Lady Husch" ist immer ein Star unter den Jungs, aber auch der "Rosarote Panther" war ein Hingucker. Zum krönenden Abschluss kam noch ein Highlight, die UCLCBST in bundich (Urban Classic Ladies Cotton Bat Slub Tee). Ihr Showtanz war krönender Abschluss des Programms. Dann ging es im Saal aber noch lange weiter.

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