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Autor Henri Faber im Gespräch mit einer Leserin.

Messer an der Kehle

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Homberg (pm). 60 Gäste hatten sich kürzlich zur ersten Lesung mit Henri Faber in der Halle 17 in Nieder-Ofleiden eingefunden. Er las aus seinem Thriller »Ausweglos«.

In diesem Buch hat es ein Serientäter auf Frauen abgesehen, die er ermordet, und denen ein Finger abgeschnitten wird. Wie immer stand ein kleines Menü, serviert von Jantosca Catering, am Beginn der Lesung. Gesättigt und froh gestimmt stiegen die Gäste mit Henri Faber in seinen spannenden Thriller ein.

Es ist eine Geschichte, in die Henri Faber die Anwesenden mit einbezog, denn zu Beginn des Buches stellt sich eine moralische Frage, die der Autor an die Besucher/innen weitergab. Einer der Protagonisten, Noah, hängt auf dem Trockenboden Wäsche ab und jemand hält ihm ein Messer an die Kehle und fordert ihn auf, ihn zu seiner Frau zu bringen. Was kann Noah tun? Diesen Menschen zu seiner Frau führen, der dann … ja was? … mit ihr tun wird?

Eine andere Möglichkeit hat er noch. An seinem Schlüsselbund befindet sich der Schlüssel der Nachbarn, denn die sind verreist, und er soll dort die Blumen gießen. Mit der Frage, was würden Sie tun, konfrontierte Henri Faber die Gäste. Keine leichte Entscheidung, und so waren auch die Meldungen zögerlich, denn das musste durchdacht werden. Die eigene Partnerin, den Partner opfern? Oder vielleicht einen anderen Menschen? Ein Dilemma, aus dem es keinen Ausweg gibt. Eine Entscheidung ist so grauenvoll wie die andere.

Diese sehr lebendige Lesung bot auf dem Heimweg der Gäste sicher noch viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.

Die nächste Lesung findet am 30. Oktober statt. Alle Informationen dazu gibt es unter www.BuchHomberg.de.

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