Mekka der Geflügelzüchter

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Alsfeld (sf). Das erste Novemberwochenende ist bei den Rassegeflügelzüchter ein festgeschriebener Termin. Mitten in Deutschland findet dann in der Hessenhalle die Schau des Landesverbandes Hessen-Nassau statt. Auch in diesem Jahr schloss sich wieder die LV-Jugend der Ausstellung an. So wurden am Wochenende 4662 Tiere von 43 Jugendlichen und 419 Ausstellern präsentiert. Diese Tiere und ihre Züchter stellten sich den fachkundigen Preisrichtern. Sie wurden begutachtet und benotet. In diesem Jahr wurde es eine Manfred-Ditschler-Gedächtnisschau. Ditschler war von 1996 bis 1999 stellvertretender Jugendobmann, von 1999 bis 2011 Jugendobmann in Kreisverband. Seine große Liebe galt neben den verschiedenen Gänsearten dem Hühnerwesen und dem Ziergeflügel.

Alsfeld (sf). Das erste Novemberwochenende ist bei den Rassegeflügelzüchter ein festgeschriebener Termin. Mitten in Deutschland findet dann in der Hessenhalle die Schau des Landesverbandes Hessen-Nassau statt. Auch in diesem Jahr schloss sich wieder die LV-Jugend der Ausstellung an. So wurden am Wochenende 4662 Tiere von 43 Jugendlichen und 419 Ausstellern präsentiert. Diese Tiere und ihre Züchter stellten sich den fachkundigen Preisrichtern. Sie wurden begutachtet und benotet. In diesem Jahr wurde es eine Manfred-Ditschler-Gedächtnisschau. Ditschler war von 1996 bis 1999 stellvertretender Jugendobmann, von 1999 bis 2011 Jugendobmann in Kreisverband. Seine große Liebe galt neben den verschiedenen Gänsearten dem Hühnerwesen und dem Ziergeflügel.

Landesverbandsvorsitzender Andreas Heide freute sich, dass eine großartige Vielfalt und Farbenpracht vorgestellt werde. Diese zeuge von großem Fachwissen der Züchter über die Vererbungslehre. Es werde eine tolle Qualität gezeigt, und er gratulierte den Jugendlichen und Erwachsenen für sehr guten Bewertungen. Durch die Rassenzüchter bleibe die Artenvielfalt für die Zukunft erhalten, und bei solchen Schauen würden sie dann der Öffentlichkeit präsentiert, meinte der 2. Vizepräsident Karl Kahler. Er dankte Kreisvorsitzendem Wolfgang Otterbein und seinem starken Team für die perfekte Organisation und die wunderschöne Präsentation.

Alsfeld habe sich in den letzten 21 Jahren zum Mekka der Geflügelzüchter entwickelt, stellte Landrat Manfred Görig heraus. Der Erhalt der Rassen sei ein Kulturgut, und damit leisteten die Züchter einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Er gab den Tipp, einmal Schulklassen einzuladen und somit die Verbindung zu den Jugendlichen zu intensivieren.

Beste Züchter geehrt

Die Preismünze in Gold für die beste Einzeltierhaltung bei den Groß- und Wassergeflügel und Hühner ging an Egon Bernhardt mit "Italiener goldfabrig". Die Preismünze in Silber für das beste Einzeltier bei den Zwerghühner ging an Hendrik Riemann mit dem "Ruhlaer-Zwerg-Kaulhühner schwarz". Die Preismünze in Bronze für das beste Einzeltier bei Tauben konnte Armin Gessner mit "Steinheimer Bagdetten schwarz" in Empfang nehmen.

Bestnoten erzielten im Jugendbereich für Wassergeflügel Nicklas Poth, für Geflügel Marvin Nägel, für Zwerghühner Lisa Ewald und für Tauben an Lucas Kunkel. Sie wurden mit großen Pokalen geehrt.

Mit der Goldenen Bundesnadel wurde Rüdiger Steinmann aus Odenhausen geehrt. Er ist seit 1975 Züchter, war über 25 Jahre Schriftführer im GZV Rabenau und ist seit 2005 Beisitzer im GZV Nieder-Ohmen. Von 2002 bis 2009 war er Beisitzer im LV Hessen-Nassau, ist seit 2009 Ehrenmitglied und bis 2018 ist er Schriftführer im SV der Altdeutschen Kröpfer. Zu seinen züchterischen Erfolgen zählen: Er war 2006 Europameister und Eurochampion, erhielt unendlich viele Siegerbande, VDT-Bänder sowie Hessenbänder. 2001 war er Deutscher Champion auf Altdeutsche Kröpfer, Deutscher Meister und Hessischer Meister.

Für die Geflügelzüchter sei die LV-Schau am Ende eines Zuchtjahres ein wichtiges Ereignis, sagten Vertreter der Rassegeflügelzüchter. Sie biete auch die Chance die wertvollen Zuchttiere einem fachkundigen Publikum zu präsentieren. Die Vielfalt der Rassen und Farbenschläge sei beeindruckend. Die Zuchtarbeit sichere den Fortbestand wertvoller Rassen und erhalte Vielfalt der Arten und Rassen. Dies sei wichtig, weil mit dem Aussterben von Tierrassen ein kulturhistorischer Wert verloren gehe.

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