Corona-Pandemie

Die meisten Experten sind sich einig

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Die letzten Beiträge im Meinungstreff der Alsfelder Allgemeinen zeigen: Viele Bürgerinnen und Bürger haben ein falsches Verständis von Politik und Wissenschaft.

Die Corona-Krise ist eine dynamische Krise. Jeden Tag ändern sich Fallzahlen, Kapazitäten und Erkenntnisse über das neuartige Virus.

Bewertungen werden von Politikern und Experten täglich und partiell stündlich neu vorgenommen, revidiert und den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Für manche Menschen ist das offenbar nicht nachvollziehbar, aber es ist richtig und wichtig. Die meisten Experten sind sich überdies, auch wenn die Medienlandschaft dieses Bild verzehrt, in den meisten Punkten einig.

Zudem zeigen Debatten über den Beginn der Bundesliga, dass in Deutschland wohl vieles richtig gemacht wurde. Spanische, französische oder gar italienische Verhältnisse kennen wir hier nicht.

Das ist den Politikern, den Experten, den Menschen, die sich an die Vorgaben gehalten haben, und vor allem jenen in systemrelevanten Berufen zu verdanken. Der Beitrag von Bernd Schlosser im Meinungstreff verschmäht die Menschen, die tagtäglich und meist ohne Pause für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen kämpfen.

Er stellt in umgekehrter Reihenfolge den Epidemiologen Prof. Karl Lauterbach, den Präsident des Robert-Koch Institus und Professor für Mikrobiologie, Lothar Wieler, die Bundeskanzlerin und promovierte Physikerin Angela Merkel und den Gesundheitsminister Jens Spahn, der nach seiner Banklehre Politikwissenschaften studierte und über fünfzehn Jahre Erfahrung in der Gesundheitpolitik sammeln konnte, als unwissende Fähnchen im Wind dar und stützt ferner seine Behauptung mit einem Zitat von Hans Georg Maaßen.

Ein umstrittener Mann, der der AfD nicht näher stehen könnte, der SPD linksextremistische Tendenzen vorwirft und tatsächlich stattfindende rechtsextremistische Hetzjagden in Chemitz leugnet.

Tim Berger, Mücke

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