Wegen der Abstandsregeln in der Corona-Krise haben die Viertklässler eine besondere Sitzordnung. FOTO: SF
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Wegen der Abstandsregeln in der Corona-Krise haben die Viertklässler eine besondere Sitzordnung. FOTO: SF

Mathe, Deutsch - und vielleicht Kunst

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Nieder-Ohmen(sf). Endlich wieder Schule auch für die vierten Grundschulklassen, hieß es am Montag. In der Grundschule Kunterbunt, kommissarisch geleitet von Andrea Schulz, hatte man sich schon seit Wochen auf diesen Tag vorbereitet. Hatte man sich schon für die vergangene Woche gerüstet, so musste der Plan dann wieder geändert werden. Eine Notbetreuung läuft schon seit dem 21. April.

Die beiden vierten Klassen mit 16 beziehungsweise 15 Kindern sind nun auf vier Klassen aufgeteilt. Es gilt ein reduzierter Wochenplan mit insgesamt 20 Schulstunden. Der Unterrichtsfokus liegt auf Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch. Wenn es sich noch einrichten lässt, wird Kunstunterricht angeboten. Die Eltern wurden im Vorfeld informiert. Es gibt jetzt auch strenge Regeln, die es einzuhalten gilt. Die Tische wurden auseinandergerückt, man geht alleine auf Toilette und auch die Pausenregelung ist gestaffelt. Es gibt keine Gruppenspiele, die Kinder können sich mit Malkreide beschäftigen oder die Pausengeräte nutzen. Unter Aufsicht der Lehrkräfte Silke Dümpelmann, Maiken Günther, Ramona Greb und Angela Pfeil startete der erste Schultag so in geregelten Bahnen. Man freute sich, wieder ein Stück Normalität zu haben, es stellte sich aber auch gleichzeitig die Frage, wie es weitergeht.

Die meisten Kinder hatten sich schon auf das Wiedersehen mit ihren Kameraden gefreut. Denn viele Kontakte fehlten in den vergangenen Wochen. So sind auch Leni und Ben froh, dass sie wieder Präsenzunterricht haben. Die Kinder müssen sich immer zunächst auf dem Schulhof an Markierungen aufstellen, dann geht es in die Klasse.

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