Maschinenverlagerungen und Stilllegungen

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Homberg(pm). Laut IG-Metall stehen beim Kamax-Werk Homberg rund 100 Arbeitsplätze zur Disposition, das Werk in Alsfeld mit 220 Stellen soll geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat es am Montag einen Schlichtungstermin gegeben. Wie die Firma Kamax mitteilt, war es der er erste von insgesamt vier vereinbarten Terminen mit der Einigungsstelle zum Interessenausgleich und Sozialplan.

Dem Gesamtbetriebsrat liegen laut Kamax mit den Interessenausgleichen bereits Zeitpläne für die Maschinenverlagerungen, Stilllegungen und Schulungspläne vor. Der Gesamtbetriebsrat habe weitere Informationen zur Kapazitätsplanung der nach Homberg und Osterode zu verlagernden Maschinen angefordert. Des Weiteren habe er eine weitere Detaillierung zur Schließung des Standortes Alsfeld gefordert, insbesondere die genaue Planung der Maschinenverlagerung, um den Personaleinsatz für das erste Halbjahr 2021 abschätzen zu können.

Kamax hat nach eigenen Angaben in diesem Zusammenhang bereits vor einigen Wochen angeboten, in Alsfeld Kündigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich geplant auszusprechen und mit einer Transfergesellschaft eine Absicherung bis Ende März 2022 geben zu wollen.

"Die Firma Kamax ist auch grundsätzlich bereit, den Sozialplan von 2009 neu zu überarbeiten", heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens. Die im Raum stehenden Forderungen seitens des Gesamtbetriebsrates seien im genannten Umfang jedoch weit überhöht.

Die zusätzlichen Informationen zu den Interessenausgleichen, einen überarbeiteten Sozialplan sowie dessen Volumen wolle man dem Gesamtbetriebsrat am Donnerstag zur Verfügung stellen.

Der nächste Termin in der Einigungsstelle ist für Dienstag, den 29. September, vereinbart.

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