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Zwischen Feriendorf und Waldstück verhindert eine Riegelstellung das Übergreifen des angenommenen Brandes.

Löschwasser aus Badebiotop

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Ulrichstein (au). "Brand an einem Waldstück oberhalb des Feriendorfes Burgblick." Diese Übungslage erhielt die Ulrichsteiner Feuerwehr jetzt bei ihrer traditionellen Waldbrandübung an Fronleichnam. Ein Wanderer sollte diese Meldung an die Leitstelle Vogelsberg abgesetzt haben, so war die Ausgangslage.

Durch die Rauchentwicklung des Feuers war die Einsatzstelle bald geortet und Erstmaßnahmen wurden eingeleitet. Bei der ausgegebenen Übungslage bestand aufgrund der angenommenen Windrichtung die Gefahr des Übergreifens des Feuers auf das unterhalb des Waldstückes gelegene Wochenendgebiet. Als erstes nahmen die Übungsteilnehmer mit dem wasserführenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16) die Brandbekämpfung auf. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges erhielt den Auftrag, zwischen Waldstück und Ferienpark eine Riegelstellung aufzubauen, um die Wohngebäude zu schützen. Gleichzeitig wurden die freiwilligen Feuerwehrleute damit beauftragt, die Bewohner zu evakuieren.

Währenddessen erfolgte durch weitere Teilnehmer der Aufbau einer langen Wegstrecke für die weitere Löschwasserversorgung durch eine Tragkraftspitze aus dem Gerätewagen Logistik (GW-L) aus dem Badebiotop in Richtung Brandstelle zum HLF und TLF.

Zum Einsatz kamen bei dieser Großübung ein Tanklöschfahrzeug, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20/16, der Gerätewagen Logistik und der Einsatzleitwagen. An der Waldbrandübung, die von Wehrführer Jens Patrick Schmitz geleitet wurde, nahmen insgesamt 20 Einsatzkräfte teil. Vonseiten des Magistrats war Stadtrat Manfred Feineis vor Ort, um sich von der Schlagkraft der Feuerwehren zu überzeugen.

Nach der positiv ausgefallenen "Manöverkritik" gab es am Stützpunkt ein gemütliches Beisammensein.

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