Der alte Feuerlöschteich in der Dorfmitte ist undicht und bietet außerdem keinen schönen Anblick. Im Zusammenhang mit einem Jubiläum des Gartenbauvereines 2021 wünscht sich der Ortsbeirat eine Verbesserung. FOTO: RS
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Der alte Feuerlöschteich in der Dorfmitte ist undicht und bietet außerdem keinen schönen Anblick. Im Zusammenhang mit einem Jubiläum des Gartenbauvereines 2021 wünscht sich der Ortsbeirat eine Verbesserung. FOTO: RS

Löschteich und Umfeld verbessern

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Gemünden-Hainbach(pm). In diesem Jahr können viele Jubiläen wegen der Corona-Krise nicht öffentlich gefeiert werden. Vielleicht hat aber der Obst- und Gartenbauverein Glück, dass er im kommenden Jahr den 125. Geburtstag würdig begehen kann. Vor diesem Hintergrund kam bei der Ortsbeiratssitzung erneut der Wunsch auf, den ehemaligen Feuerlöschteich sowie das Umfeld in der Ortsmitte ansprechender zu gestalten. Das Projekt könnte in die Haushaltsberatungen der Gemeinde aufgenommen werden.

Radweganbindung über alten Kirchweg

Wie Ortsvorsteher Werner Lutz informierte, ist der alte Löschteich seit Jahren undicht, saniert hätte man eine Löschwasserreserve, die in Rülfenrod teuer mit einer Zisterne hergestellt wurde. Allerdings wurde von Vertretern der Feuerwehr bedeutet, dass man in Hainbach keine zusätzliche Löschwasserreserve benötigt. Somit bleibt zunächst offen, in welche Richtung eine Verbesserung abzielt.

Klar ist hingegen, was noch am Friedhof und mit der Friedhofshalle passieren soll. Nachdem von der Gemeinde ein Stabgitterzaun um das Gelände erstellt wurde, steht jetzt noch ein Streichen der Halle in Eigenleistung an, die Gemeinde wird die Materialien finanzieren. Außerdem soll der Weg geteert werden, Geld kommt von der Jagdgenossenschaft und von der Kommune. Angesprochen wurde in der Sitzung auch eine Radwegeanbindung des Ortes. Als Vorschlag kam einmal mehr der alte Kirchweg nach Nieder-Gemünden ins Gespräch. Im Ort beginnt dieser in Verlängerung des Weges vom Feuerwehrgerätehaus hinunter ins Tal und am Bach entlang. Das wird ein Langzeitprojekt, denn es ließe sich wohl nur im Rahmen einer Flurbereinigung gestalten, angedockt an ein Verfahren in Nieder-Gemünden. Auf diese Weise würden 80 Prozent der Kosten bezuschusst.

Im Vorfeld der Kommunalwahl im kommenden Jahr zeigte sich Ortsvorsteher Lutz zuversichtlich, dass man wieder genügend Personen aufstellen kann. Bei der vergangenen Wahl hatten die Bürger zum fünf Personen umfassenden Ortsbeirat eine Auswahl unter zehn Bewerbern. Lutz wird noch ein Informationsblatt verteilen und appelliert an diejenigen, die bei der vergangenen Wahl nicht zum Zuge kamen, wieder anzutreten. Das kann klappen, weiß Lutz, denn nach einer ersten Wahl war er bei der folgenden nicht wiedergewählt worden. Dem Gremium gehört er erst seit der dritten Wahl kontinuierlich an.

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