Partner gesucht

Unternehmen STI Group soll verkauft werden - 2000 Mitarbeiter betroffen

  • schließen

Die STI-Unternehmensgruppe mit Standorten in Alsfeld und Lauterbach entwickelt sich prächtig. Dennoch möchte Inhaberin Kristina Stabernack sie verkaufen. 2000 Mitarbeiter sind dort angestellt.

Dr. Kristina Stabernack, in vierter Generation Inhaberin der STI Group, hat sich dazu entschieden, das Unternehmen zu verkaufen. Ziel sei es, einen starken Partner zu finden, "welcher auf den jüngsten Erfolgen aufbaut und künftiges Wachstum fördert". Die STI Group stehe wie kaum ein anderes Unternehmen für Verpackungen und Displays, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 2000 Mitarbeiter an acht Produktionsstandorten in Deutschland (Alsfeld und Lauterbach), Ungarn, Tschechien und Großbritannien. Vertriebsbüros und Kooperationspartner gewährleisten Marktnähe in einem internationalen Umfeld.

Umsatz sieben Prozent gesteigert

Die durch die Geschäftsführung angestoßene Neuausrichtung greift, heißt es bei dem Unternehmen. CEO Jakob Rinninger und Andrea Wildies hätten den Umsatz des Unternehmens in den vergangenen beiden Jahren um rund sieben Prozent steigern können. Hinzu kommen positive Effekte aus Effizienzsteigerungen. "In Kombination von Wachstum und Effizienz hat sich die Profitabilität der Unternehmensgruppe deutlich überproportional entwickelt". Ziel der Geschäftsführer sei es, die erfolgreichen Initiativen zur Neuausrichtung auch unter einem neuen Eigentümer fortzusetzen. Bei der Auswahl eines Käufers wird Kristina Stabernack vom Beirat beraten. In seiner Funktion als CEO werde Jakob Rinninger den Prozess aus Perspektive des Unternehmens begleiten. So möchte Stabernack sicherstellen, "den bestmöglichen Partner für die erfolgreiche Weiterentwicklung der STI Group zu finden, der künftiges Wachstum fördert und damit verantwortungsvoll im Sinne von Mitarbeitern und Kunden handelt".

Die Firma wurde 1879 von Gustav Emil Stabernack in Offenbach gegründet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm der Betrieb die Produktion von Kartonagenverpackungen auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Richard Stabernack mit aus den Trümmern geretteten Maschinen zunächst nach Sickendorf, später entwickelte sich die Firma ständig weiter, der Stammsitz wurde nach Lauterbach verlegt, 1998 wurde für die Unternehmensgruppe die Dachmarke (für: Service-Technology-International) eingeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare