Mehr Inklusion

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Lauterbach(pm). Mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Vertretern von sechs Vereinen begingen Mitglieder und Freunde des Vereins für gelebte Inklusion ihren Jahresauftakt. Im Konferenzraum von "WEITerBLICKen" im Landsknechtsweg ging es im Wesentlichen um die inklusive Entwicklung des Gemeinwesens. Vorstandsmitglied Broder Braumüller beschrieb wesentliche Erkenntnisse aus den drei Jahren des Vereinsbestehens: "Es ist normal verschieden zu sein. Jede und jeder Einzelne ist wichtig mit ihren oder seinen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten. Die Möglichkeiten der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe sind für eine demokratische Gesellschaft unentbehrlich. Alle sind Gebende und zugleich Nehmende und lernen voneinander." Zudem seien im Miteinander aller Beteiligten Aufmerksamkeit, Zuwendung, Einfühlungsvermögen und Wertschätzung gefragt.

Für den Verein sei es wichtig sein, dass sich weitere Menschen einbringen. Die Kooperation von Einzelnen und Gruppen für die Inklusion hält Braumüller für besoners wichtig. Zentrales Ziel des Vereins ist es, einen öffentlichen Raum für alle Menschen zu ermöglichen, die ihn brauchen oder wünschen. Dieser sollte für Begegnung geeignet sein und für den Rückzug. Er soll barrierefrei im weitesten Sinne sein und ein Ort zur Umsetzung von Ideen. Darüber will man mit Anderen ins Gespräch kommen.

Bei der Veranstaltung traten die Crazy Mountain Birds auf, das Essen war selbstgemacht. Eine Diashow erinnerte an das inklusive Fest im Hohhausgarten im Mai 2019.

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