Konzentration beim Wettkampf: Lars Seibert (r.) an der Single Buck. FOTO: STIHL TIMBERSPORTS
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Konzentration beim Wettkampf: Lars Seibert (r.) an der Single Buck. FOTO: STIHL TIMBERSPORTS

Lars Seibert sägt sich auf 2. Platz

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Homberg(pm). Es waren besondere Voraussetzungen, denen sich Deutschlands beste Sportholzfäller beim Amarok Cup 2020 in Mellrichstadt stellen mussten: Aufgrund von Covid-19 starteten die Timbersports-Athleten ohne externes Publikum in die Saison 2020. Im Finale eines spannenden Wettkampfs sicherte sich der amtierende Deutsche Meister Danny Mahr aus Sinntal den ersten Platz. Hinter ihm reihten sich Lars Seibert aus Homberg und Robert Ebner aus Bickelsberg ein. Für ein Highlight des Tages sorgte außerdem Alrun Uebing mit einem neuen Weltrekord an der Stock Saw beim Damen-Wettkampf.

Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen blieb eines wie immer. Die Athleten lieferten sich einen packenden Wettkampf mit Spannung bis zum großen Finale. Nutznießer von Robert Ebners Disqualifikation an der Hot Saw war der amtierende deutsche Vizemeister Lars Seibert, der sich nach einem starken Wettkampf noch auf den zweiten Rang vorschob. Lars Seibert war mit seinem zweiten Platz durchaus zufrieden: "Ich bin sehr froh. Nachdem ich etwas schwer rein gekommen bin, ist es am Ende gut gelaufen. An der Hot Saw habe ich dann einen super Schnitt hingelegt, und die ist am Ende entscheidend." Den Pros steht das Saison-Highlight zudem noch kurz bevor: Die Top 10 des Amarok Cups hat das Ticket zur Deutschen Meisterschaft am 13. September in den Bavaria Studios in München gelöst und wird dort um die Krone der deutschen Sportholzfäller kämpfen. Den "harten Fight" wollen vor allem Lars Seibert und Robert Ebner annehmen: "Ich weiß wo heute meine Fehler lagen. Wenn ich daran arbeite, bin ich guter Dinge, dass es in München klappen kann", so Seibert.

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