Kritik am Klimabericht

Gießen(pm). Die Projektgruppe "Klimaneutrales Gießen" der lokalen Agend-21-Gruppe "Energie" mit ihrem Vorsitzenden Dr. Volkhard Nobis hat den Bericht "Klimaneutrales Gießen" kritisiert, den die Stadt bei einer Bürgerveranstaltung im Rathaus vorgestellt hatte. Hintergrund des Berichts ist das vor einem Jahr vom Stadtparlament beschlossene Ziel, im Jahr 2035 Klimaneutralität in Gießen zu erreichen.

"Die Projektgruppe hat den Bericht laut einer Pressemitteilung mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen", sagte Nobis. Konkrete Maßnahmen seien darin nicht zu erkennen, obwohl die Gruppe bereits im Februar einen Katalog möglicher Maßnahmen und Kosten aufgezeigt habe. Der Klimawandel sei mit einem Feuer zu vergleichen: Es brenne, und irgendwann werde womöglich keine Chance mehr zum Löschen bestehen. Doch statt zu löschen, analysiert die Stadt zunächst das Szenario, wie der Brand sich bei künftigem Abwarten verhält", teilte Nobis mit.

Das Vertrauen in die ernsthaften Absichten und die Lösungen des Magistrats sei deshalb erschüttert, heißt es.

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