Kritik an Informationspolitik des Kreises

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Ulrichstein(pm). Die AAZ hatte am Freitag berichtet, dass in Grebenhain und Freiensteinau ein Ärztezentrum entstehen soll. Dazu äußert sich Ulrichsteins Bürgermeister Edwin Schneider in einer Stellungnahme:

"Eingangs des Berichtes heißt es, "Grebenhain und Freiensteinau bekommen ein medizinisches Versorgungszentrum. Ulrichstein wollte sich ursprünglich auch daran beteiligen. Dieses Ansinnen wurde fallen gelassen, weil es nicht mehr nötig ist, heißt es beim Kreis. Denn in Ulrichstein war Kritik laut geworden."

Diese Formulierung lässt darauf schließen, dass das MVZ für Ulrichstein fallen gelassen wurde, weil dort Kritik laut geworden ist.

Ich stelle klar, dass dies nicht der Fall war.

Wir haben diesbezüglich mit dem Kreis und der Beratungsfirma sehr gut zusammengearbeitet.

Kritik wurde nur darüber geführt, dass wir letztendlich aus dem Internet und der Presse erfahren mussten, dass das erste kommunale MVZ des Kreises mit den Gemeinden Freiensteinau und Grebenhain gegründet wird.

In der Pressemitteilung zu oben genanntem Artikel heißt es dazu:

"Der Bürgermeister war regelmäßig in das Vorgehen eingebunden, der Erste Kreisbeigeordnete und der Bürgermeister standen in regelmäßigem Kontakt über die Entwicklung vor Ort."

Ja, ich stand in regelmäßigem Kontakt mit dem Ersten Kreisbeigeordneten. Ja, wir haben auch im letzten Jahr schon Gespräche mit Ärzten geführt, die sich ein hausärztliches Engagement in Ulrichstein ohne kommunales MVZ vorstellen konnten.

Die jetzt entstandene voraussichtliche Übernahme der örtlichen Praxis in Ulrichstein durch einen Nachfolger zum Ende des Jahres, hat sich aber erst konkret seit dem 13. Januar dieses Jahres ergeben.

Dr. Mischak wurde von mir darüber nach dem 13. Januar informiert.

Es ist auch richtig, dass ich eingeweiht wurde, dass es bezüglich der ärztlichen Versorgung in Grebenhain und Freiensteinau "brennt".

Dass damit aber dort schon die Gründung des ersten kommunalen MVZ’s einher ging, war mir nicht bekannt.

Dies habe ich aus dem Internet und der Presse erfahren und in der Stadtverordnetenversammlung am 31. Januar wertfrei berichtet.

Die Stadtverordneten haben daraufhin die Informationspolitik des Kreises bemängelt.

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