Kriminaldauerdienst entlastet Schupo

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Romrod (pm). »Unser Auftrag ist es, die Bevölkerung zu schützen und ihnen zu helfen«, so umriss dieser Tage Osthessens Polizeipräsident Günter Voss (Fulda) seinen Vortrag auf dem Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Romrod. Stadtverbandsvorsitzender Hauke Schmehl verzeichnete unter den besonderen Gästen ferner Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, den Stadtverordnetenvorsteher Udo Kornmann und Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, die neben den allgemeinen Hinweisen des Polizeipräsidenten auch zur Sicherheitslage im Vogelsbergkreis die steigende Attraktivität des ländlichen Raumes für Menschen aus dem Ballungsraum herausstellten.

Romrod (pm). »Unser Auftrag ist es, die Bevölkerung zu schützen und ihnen zu helfen«, so umriss dieser Tage Osthessens Polizeipräsident Günter Voss (Fulda) seinen Vortrag auf dem Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Romrod. Stadtverbandsvorsitzender Hauke Schmehl verzeichnete unter den besonderen Gästen ferner Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, den Stadtverordnetenvorsteher Udo Kornmann und Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, die neben den allgemeinen Hinweisen des Polizeipräsidenten auch zur Sicherheitslage im Vogelsbergkreis die steigende Attraktivität des ländlichen Raumes für Menschen aus dem Ballungsraum herausstellten.

Vor dem Plenum referierte Günter Voss über das Thema »Lebensbedrohliche Einsatzlagen im Zusammenhang mit bewaffneten Gewalttätern«. In seinem Vortrag verdeutlichte er anhand von Karten die Anschlagsorte seit dem Jahr 2002 und die Bedrohungslage im Land. Die hessische Polizei reagiere auf vielfältige Art und Weise. So würden in den nächsten Jahren 1520 neue Polizisten eingestellt. Das Land Hessen investiere dafür über 70 Millionen Euro. Die Ausrüstung der Polizei würde ständig verbessert, und sogenannte Notinterventionsteams seien geschaffen worden, die mit spezieller Ausrüstung besonders bedrohliche Einsätze bewältigen können.

Polizei organisiert sich neu

In ländlichen Regionen wie dem Vogelsberg sei die Einrichtung eines Kriminaldauerdienstes vorgesehen, welcher die Arbeit der normalen Schutzpolizei entlasten solle. Derartige Dienstgruppen gibt es schon seit vielen Jahren in größeren Städten. Insgesamt sei die hessische Polizei gut aufgestellt und könne ihre Aufgaben zum Schutze der Bevölkerung vollumfänglich bewältigen.

Einen Ausblick auf das Jahr 2018 gab Bürgermeisterin Dr. Richtberg. Demnach wird die Mittelpunktschule Antrifttal ihr 50-jähriges Bestehen feiern und das Projekt Leben und Wohnen im Alter (LuWiA) könne wohl in diesem Jahr erfolgreich beendet werden. Mit den noch vorhandenen Restmitteln in Höhe von 800 000 Euro wolle man die anderen Großprojekte beenden. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass zunehmend von jungen Leuten Wohnraum in Romrod angefragt werde. Dies zeige, dass die Stimmung in Romrod gut sei, es verpflichte gleichfalls aber dazu, dringende Infrastrukturmaßnahmen wie den Breitbandausbau und eine gute Verkehrsanbindung voranzutreiben.

Auch Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Stadt Alsfeld und betonte die Strahlkraft, die davon in die Region ausginge. Besorgt zeigte er sich ebenso wie Dr. Richtberg darüber, dass der ländliche Raum von der Entwicklung in urbanen Regionen abgekoppelt werde. »Dem ländlichen Raum werde nichts geschenkt«, konstatierte Paule. Die Medien seien voll mit Themen wie Mietpreisbremse, Geld würde für den Bau von billigem Wohnraum in Großstädten investiert, aber im ländlichen Raum komme dann kein Geld mehr für den Ausbau der Infrastruktur an. »Wie wäre es zum Beispiel mit einer direkten Zugverbindung von Alsfeld nach Frankfurt?«, schlug Paule vor.

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