Kontaktmöglichkeiten in der Corona-Krise

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Alsfeld(pm). Den Termin des traditionellen Informationsabend des Bezirkslandfrauenvereins Alsfeld nahm der Vorstand kürzlich zum Anlass, die Landfrauen zu einem etwas anderen Treffen einzuladen. Denn wegen der Corona-Pandemie waren alle Veranstaltungen seit März ausgefallen. Deshalb wurden alle Landfrauen auf den Parkplatz des Seehotels Michaela am Stausee bei Seibelsdorf eingeladen.

Nach der Begrüßung durch die neue Bezirksvorsitzende Gudrun Jungk aus Alsfeld wanderten die anwesenden Landfrauen bei herrlichem Sommerwetter um den Stausee. Unterwegs wartete eine Überraschung auf die Frauen. Bei Sekt, Saft und Knabbereien wurde der Beschluss getroffen, dass der Austausch von Informationen an dieser erholsamen Stelle öfter stattfinden sollte. Weil einige Vorstandsmitglieder für genügend Sitzgelegenheit gesorgt hatten, war dies kein Problem.

Es stellte sich heraus, dass in einigen Ortsvereinen die Aktivitäten ruhen, weil ihre überwiegend älteren Mitglieder lieber zu Hause blieben. Andere dagegen trafen sich zum Wandern, wobei es ja leicht fällt genügend Abstand zu halten, oder sie trafen sich im Freien, um gemeinsam Kaffee zu trinken oder nur einfach zusammen zu sein und die Kontakte, natürlich entsprechend der Hygienevorschriften, zu pflegen.

Viele Landfrauen waren dem Aufruf des Roten Kreuzes Schwalm-Eder über die Bezirksvorsitzende zum Mund-Nasen-Schutz nähen gefolgt und stellten Hunderte von davon her. Außerdem gab es seitens des Bezirksvereins ein Angebot, Masken zu nähen für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage waren, selbst Masken herzustellen.

Tipps zum Treffen in der Corona-Phase

Weiter gaben sich die Damen gegenseitig Tipps, wie sie die Treffen während der Pandemie gehandhabt hatten, und wie man Veranstaltungen anbieten kann und sich dabei nicht gefährdet. Besonders freute sich der Bezirksvorstand, dass viele Landfrauen gekommen waren, die sie zum ersten Mal begrüßen konnten oder auch ganz neu in ihrem Ortvorstand mitarbeiteten.

Danach wurde die Wanderung um den Stausee fortgesetzt, und den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen im Seehotel, wo ebenfalls noch vieles besprochen wurde. Der Tenor des Abends bestätigte, dass es richtig war, den InfoAbend so zu gestalten.

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