Knochenbrüche im Vogelsberg sehr häufig

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Vogelsbergkreis(pm). Die Zahl der leichten bis schweren Knochenbrüche steigt an. Das zeigt eine Auswertung der AOK Hessen. Ganz vorne liegt der Werra-Meissner-Kreis, direkt danach kommt der Vogelsberg.

Auffallend wenige Diagnosen dieser Art weist der Kreis Groß-Gerau auf. 2006 gab es 1,1 Millionen Fälle unter allen AOK-Versicherten bundesweit, das entspricht einer Quote von 4,1 Prozent. Sechs Jahre später (2012) waren es schon 1,2 Millionen - zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 4,7 Prozent mit einer Fraktur zu kämpfen. 2018 sind daraus 4,9 Prozent geworden.

In einigen Landkreisen Hessens werden diese Werte deutlich getoppt. So waren es im selben Jahr 6 Prozent der AOK-Versicherten im Vogelsbergkreis, die deswegen arbeitsunfähig waren, der zweithöchste Wert in Hessen. Das entspricht 2400 Personen. Auch im Werra-Meissner-Kreis (6,6 Prozent), in Waldeck-Frankenberg, in Fulda und Gießen sind die Werte überdurchschnittlich hoch. Im Kreis Groß-Gerau sind es nur 3,1 Prozent.

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