Mitglieder des Aquarellateliers Berfa stellen in der VR Bank HessenLand aus. Die fünf Künstlerinnen, hier zusammen mit ihrem Mentor Wolfgang Bickel. FOTO: PM
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Mitglieder des Aquarellateliers Berfa stellen in der VR Bank HessenLand aus. Die fünf Künstlerinnen, hier zusammen mit ihrem Mentor Wolfgang Bickel. FOTO: PM

Kleine Formate mit großer Wirkung

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Alsfeld(pm). Großen Zuspruch fand die Vernissage zur Ausstellung des Aquarellateliers Berfa (kurz: AAB) in den Räumen der VR Bank HessenLand. Rund 70 Gäste begrüßte Vorstandsmitglied Ralph Kehl und er freute sich über die "Farbe", die die Ausstellung für die nächsten beiden Wochen in die Bank bringt.

"Insgesamt 67 Exponate - eine beachtliche Stückzahl, die es sich lohnt, zu betrachten." Die Grußworte wurden durch das Duo "Bächelsberg Sannreis" mit mundartlichen Liedern und Gitarrenbegleitung umrandet. Bürgermeister Stephan Paule dankte der VR Bank für die kulturelle Arbeit in der Stadt Alsfeld.

"Vor wenigen Wochen fand die zurückliegende Kunstausstellung im Bankgebäude statt und schon zu Beginn des neuen Jahres kann man hier erneut Kunst und Kultur genießen", bemerkte Paule. Ihm selbst war das AAB bisher unbekannt und er stellte fest: "Die große Kunst schlummert oft im Verborgenen und wird hier durch die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht."

Im Anschluss erläuterte der Leiter des Ateliers, Wolfgang Bickel, dessen Entstehungsgeschichte im Dörfchen Berfa. Beruflich tätig im Rhein-Main-Gebiet, ließ er sich im Jahr 1995 mit seiner Ehefrau im Vogelsberg nieder. In der Kulturscheune Berfa begann die Geschichte des Aquarellateliers mit regelmäßigen Malkursen für Kinder.

Diesen schlossen sich Lehrstunden für Erwachsene an und so entstand im Laufe der Jahre eine Gruppe aus fünf malbegeisterten Damen - den heute ausstellenden Künstlerinnen Gundula Allendorf, Viola Bornmann, Alexandra Ganz, Birgit Kattner und Sigrid Wahl. Waren sie doch alle zu Beginn Anfängerinnen in der Aquarellkunst, zählen sie heute zu den fortgeschrittenen Malerinnen.

Einen humorvollen Einblick in diese Entwicklung der letzten Jahre gab Viola Bornmann, bevor sie im Namen der Künstlerinnen ihrem Mentor ein Präsent überreichte.

Nach der Freigabe der Ausstellung durch Wolfgang Bickel herrschte dichtes Gedränge vor den Bildern. Sind die Exponate dieser Ausstellung doch eher kleinformatig, muss man schon näher herantreten, um alle Details und Feinheiten entdecken zu können.

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung auch bei den Berfaern selbst - eine Vielzahl der Dorfbewohner war gekommen, um die Kunstwerke zu bewundern. Bei guten Gesprächen und regem Austausch klang der Abend mit kleinen Snacks und Getränken aus. Die Ausstellung ist während den Öffnungszeiten noch bis zum 28. Januar im Foyer der Hauptstelle in der Marburger Straße in Alsfeld zu sehen.

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