Freude im Seniorenzentrum "Haus am Gleenbach" über die musikalischen Darbietungen der Gesangsgruppe "Margot Naumann und Friends".
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Freude im Seniorenzentrum "Haus am Gleenbach" über die musikalischen Darbietungen der Gesangsgruppe "Margot Naumann und Friends".

Ein richtig emotionaler Moment

  • vonHannelore Diegel
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Kirtorf(eva). Dieser Tage herrschte eine herrliche Stimmung in und um das "Haus am Gleenbach" in Kirtorf. Dort sorgte die Kirtorfer Gesangsgruppe "Margot Naumann und Friends" wieder einmal für gute Unterhaltung bei der im Freien stattfindenden "Spinnstube". Selbst von den Corona- bedingten Einschränkungen hatten sich die engagierten Musiker nicht davon abhalten lassen, mit ihren Liedern Freude bei den Bewohnern des Seniorenzentrums zu verbreiten.

Es wurde an mehreren Stellen im Außenbereich gesungen und die Bewohner konnten von ihren Zimmern oder den Aufenthaltsräumen aus zuhören und mitsingen. "Und das nun schon seit 18 Wochen bei jedem Wetter, ob bei Regen oder Sonnenschein", betonte Heimleiterin Carola Braika. "Was tun", habe man sich gefragt, als es nicht möglich war, in den Gebäuden des Seniorenzentrums zu singen, sagt Margot Naumann. Da habe sie das sogenannte "Balkonsingen" die Idee gebracht, nicht auf, sondern vor den Balkonen beziehungsweise vor den Fenstern zu singen.

Nun konnte man erstmals wieder richtig vor Publikum singen. Da kamen schon mal emotionale Momente auf beiden Seiten auf. Waren die Spinnstuben früher in der Zeit der Winterabende Treffpunkt für die Landjugend, so ist es im Haus am Gleenbach ein Seniorentreff, der einmal im Monat stattfindet. Es wird sogar Wolle gesponnen und gestrickt. Und dazu passte der Gesang der Musikgruppe mit Volksliedern und Schlagermelodien besonders. Für jeden Auftritt, so Margot Naumann, erstellt sie Liedblätter, die an die Bewohner ausgeteilt werden. "Ich finde es toll," drückte Heimleiterin Carola Braika ihre Freude aus. "Die Margot kommt ja mit ihren Sängerinnen und Sängern seit Bestehen des Seniorenzentrums jeden Donnerstagabend und zu allen Veranstaltungen ins Haus", sagte sie. Die Corona-Wochen seien für alle schwierig gewesen und man sei froh über die Erleichterungen. Das zu "normalen" Zeiten geöffnete Café diente in dieser Zeit als Besucherraum, wo die Bewohner auf Abstand Angehörige empfangen durften. Insbesondere hat sich Sabrina Stark gefreut, anlässlich der Spinnstube und der Gesangsdarbietungen wieder ihre Torten, die es sonst im Café gibt, backen und kredenzen zu können.

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