Ehrungen beim DRK Kirtorf: Willi Hofmann, Erhard Dümmler, Jenny Schneider, Helmut Schneider, Kai Geißler, Jürgen Geißler, Vorsitzende Elke Schneider und der stellvertretende Kreisvorsitzende Robert Belouschek v. l.). FOTO: PM
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Ehrungen beim DRK Kirtorf: Willi Hofmann, Erhard Dümmler, Jenny Schneider, Helmut Schneider, Kai Geißler, Jürgen Geißler, Vorsitzende Elke Schneider und der stellvertretende Kreisvorsitzende Robert Belouschek v. l.). FOTO: PM

Rekordhoch bei der Stundenzahl

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Kirtorf(pm). Der DRK-Ortsverein hatte kürzlich zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Eine umfangreiche Tagesordnung mit der Ehrung langjähriger Mitglieder war vorgesehen. Vorsitzende Elke Schneider dankte eingangs für die vielfältige Unterstützung für den Ortsverein. Sie ließ dann ein arbeitsreiches Jahr Revue passieren.

Dem Verein gehören derzeit fast 400 Mitglieder an. Es gab im vergangenen Jahr vier Blutspendetermine, an denen insgesamt 390 Männer und Frauen, darunter 23 Erstspender, teilnahmen. Der seit einigen Jahren bestehende Abwärtstrend bei den Blutspenden geht auch an Kirtorf nicht vorbei. So hat der Ortsverein zwar jährlich etwa 20 Erstspender. Es fallen aber trotz Heraufsetzen der Altersgrenzen jährlich über 30 Stammspender weg. Es gab wieder zwei Kleidersammlungen mit einem Ergebnis von rund 13 000 Kilogramm. Vielerlei Veranstaltungen wurden unterstützt wie das Waffeln backen, Kinderfasching, Kirmes, das Jubiläum sowie der 2. Gleentalmarkt.

Der traditionelle herbstliche Nachmittag für Senioren aus Kirtorf und Antrifttal fand im November im Bürgerhaus statt. Auch am Vereinspokalschießen des Schützenvereins wurde wieder teilgenommen.

Zur Weihnachtsfeier des DRK-Kreisverbandes in Atzenhain wurden die Mitglieder Rudi Geißler, Elke und Helmut Schneider sowie Robert Ruckelshausen ausgezeichnet.

Weitgehend im Hintergrund und nahezu von der Bevölkerung unbemerkt verlief dagegen die Arbeit im Zusammenhang mit der Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. Da das über 18 Jahre alte Fahrzeug mehr und mehr kostenintensiv geworden war, musste es ersetzt werden.

Die Anschaffung zog den Umbau der Garage nach sich. Ein Teil der Umbauarbeiten musste eine Fachfirma übernehmen.

Bereitschaftsleiter Timo Schneider blickte auf die vielfältigen Dienste zurück. Er stellte für 2019 ein neues Phänomen fest. Die geleisteten Stunden stiegen auf ein Rekordhoch. Alle Dienste in Verein und Bereitschaft summierten sich auf gut 3800 Stunden. Hierbei spielten die zahlreichen Aus- und Fortbildungen eine wichtige Rolle. Mit der Anschaffung eines neuen Busses sei man bestens aufgestellt. Er kam achtmal zum Einsatz.

Kein Risiko bei Blutspenden

Auf verschiedenen Wegen werde versucht, den Ortsverein in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Das Ziel ist es, neue Mitglieder für die Bereitschaft zu finden. Es bleibe die Erkenntnis, dass das Umfeld für das Ehrenamt in den letzten Jahren nicht leichter geworden ist. Die Aufgaben werden mehr und der erforderliche Zeitaufwand neben Familie und Beruf werde immer größer. Übungen, Ausbildungen, Dienste und die Einsätze erforderten ebenfalls viel Aufwand. Schneider: "Eine deutliche höhere Zahl an aktiven Mitgliedern würde sehr viel helfen." Der Haushaltsplan für das Jahr 2020 wurde einstimmig angenommen. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Alsfeld, Robert Belouschek, überbrachte Grüße.

Die ehrenamtliche Arbeit des Ortvereins sei eine großartige Leistung, sagte er. Kurz ging er auf den Blutspendedienst ein, der zurzeit nur Vorräte für maximal zwei Tage zur Verfügung stellen könne. Es bestehe aktuell, sofern die normalen Hygienemaßnahmen beachtet werden, für den jeweiligen Spender beim Blutspenden kein erhöhtes Risiko.

Stadträtin Renate Schmidt überbrachte die Grüße der städtischen Gremien. Stadtbrandinspektor Heino Becker übermittelte die Grüße der Freiwilligen Feuerwehren. Die Zusammenarbeit mit dem DRK Kirtorf laufe seit vielen Jahren sehr gut und sei, gerade weil man sich aufeinander verlassen könne, ein solides Fundament für den Schutz der Kirtorfer.

Mit Respekt würdigte er die hohe Anzahl an geleisteten Stunden. Gerade während des Hochwassereinsatzes sei er froh gewesen, sich auf die Unterstützung des DRK verlassen zu können.

Im Anschluss nahm Robert Belouschek zusammen mit der Bereitschaftsleitung und der Vorsitzenden, die Ehrungen für langjährige aktive Arbeit und für passive Vereinsmitgliedschaft vor.

Zehn Aktive wurden für den Zeitraum zwischen 5 und 55 Jahren geehrt, darunter Jenny Schneider (5), Kai Geißler (25), Jürgen Geißler (45) und Helmut Schneider (50). Für den passiven Bereich waren dies 14 Personen, die zwischen 25 und 60 Jahren an Mitgliedschaft aufweisen. Anwesend waren Erhard Dümmler (40) und Willi Hofmann (50).

Beim Tagesordnungspunkt Verschiedenes kamen noch einmal die Anschaffung des Busses sowie der Umbau der Garage zur Sprache.

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