Mehr Bewohner durch A 49

  • schließen

Ein neues Baugebiet, Geld für die Feuerwehr und Auszeichnungen für das Kernteam der 1100-Jahr-Feier, dazu die Ehrung von Bürgermeister Ulrich Künz und die Amtseinführung seines Nachfolgers Andreas Fey – ein volles Programm hatte die jüngste Sitzung des Kirtorfer Stadtparlaments. Wenn es nicht die "Kirtorfer Verhältnisse" mit ihren meist im Konsens gefassten Beschlüssen gäbe, wäre dieses Pensum nicht zu schaffen gewesen. So aber erlebten zahlreichen Zuschauer am Freitag in der Gleentalhalle eine feierliche Sitzung mit wichtigen Sachentscheidungen.

Ein neues Baugebiet, Geld für die Feuerwehr und Auszeichnungen für das Kernteam der 1100-Jahr-Feier, dazu die Ehrung von Bürgermeister Ulrich Künz und die Amtseinführung seines Nachfolgers Andreas Fey – ein volles Programm hatte die jüngste Sitzung des Kirtorfer Stadtparlaments. Wenn es nicht die "Kirtorfer Verhältnisse" mit ihren meist im Konsens gefassten Beschlüssen gäbe, wäre dieses Pensum nicht zu schaffen gewesen. So aber erlebten zahlreichen Zuschauer am Freitag in der Gleentalhalle eine feierliche Sitzung mit wichtigen Sachentscheidungen.

Schnell und einstimmig beschlossen wurde, Ulrich Künz den neu geschaffenen Titel "Ehrenbürgermeister" zu verleihen. Er geht Anfang März nach 42 Jahren an der Rathausspitze in den Ruhestand. Nun konnte er noch die Macherinnen und Macher des Festjahres zum 1100-jährigen Bestehen Kirtorfs auszeichnen. Mehr als ein Dutzend Veranstaltungen mit großem stehenden Festzug, Grenzwanderungen, einem internationalen Abend und vielem mehr wurden unter Federführung von Helmut Meß, Reinhold Göllner, Tanja Czupalla, Angela Schäfer und Theresa Christ angeboten. Stadtverordnetenvorsteher Dieter Wössner lobte die Organisation, "die Begeisterung der Besucher war zu spüren". Meß und Göllner bekamen die goldene Anstecknadel der Stadt, Czupalla, Schäfer und Christ die bronzene Nadel.

Künz hob hervor, das Quintett habe sich "in beispielhafter Weise für das Gemeinwesen eingesetzt". Sie hätten über Jahre hinweg außerordentlich daran gearbeitet. Sie waren nicht nur im Festreigen des Stadtjubiläums engagiert. Meß war 23 Jahre im Ortsbeirat, Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung. Er ist seit 1998 Vorsitzender des Heimatvereins und seit 1988 stellvertretender Vorsitzender des Männergesangvereins. Göllner war Gründungsmitglied der Trainervereinigung Alsfeld und ist seit 1998 im Vorstand des Sportkreises. Er singt in zwei Chören mit. Czupalla arbeitet im Ortsbeirat Kirtorf mit und im Vorstand der FSG. Schäfer engagiert sich im Kirchenchor. Christ ist Trainerin von verschiedenen Faschingstanzgruppen. Helmut Meß sagte nach der Ehrung, bei der Angela Schäfer und Theresa Christ fehlten, das Team habe besonders darauf geachtet, die Jubiläumsveranstaltungen kassenschonend für die Stadt durchzuführen.

Ebenso einhellig beschlossen wurden Planungen für das Baugebiet "Heselweg" in der Kernstadt. Oberhalb der Häuserzeile am Sportplatz werden neue Baugrundstücke ausgewiesen. Künz erinnerte daran, dass ein solches Neubaugebiet eine Besonderheit sei. Denn Kirtorf bekommt Fördergelder aus dem IKEK-Programm des Landes zur Entwicklung der Stadt. Die Zuschüsse sind an die Bedingung geknüpft, zuerst die Ortskerne zu beleben. Gefordert sind das Schließen von Baulücken sowie der Umbau von leer stehenden Scheunen und Ställen. Das habe die Stadt in den letzten Jahren forciert unterstützt, deshalb habe das Land nun ein Neubaugebiet genehmigt.

"Das ist auch nötig, wir haben keine freien Bauflächen in der Kernstadt mehr", sagte Künz. Ab Herbst sollen die Bauplätze verfügbar sein. "Wir haben eine gute Zukunft", betonte Künz mit Blick auf den anstehenden Bau der Autobahn A49. Denn entlang der neuen Schnellstraße würden sich mehr Menschen ansiedeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare