Großübung

Mähdrescher kollidiert mit Auto

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Die Szenarien bei Großübungen von Feuerwehren und DRK werden immer anspruchsvoller. So auch jetzt in Kirtorf-Lehrbach mit einer ganzen Gemengelage von Aufgaben.

Eine Großübung mit fast 100 Feuerwehrleuten und DRK-Helfern fand am Samstag im Kirtofer Stadtteil Lehrbach statt. Das Szenario sah einen Verkehrsunfall zwischen einem Mähdrescher und einem Auto vor, bei dem zwei Fahrzeuginsassen eingeklemmt wurden. Zudem sollten größere Mengen an Kraftstoffen ausgelaufen sein und sich ein Feuer entfacht haben. "Solch eine Lage bedeutet einen Großalarm", schilderte die Feuerwehr. Aus allen sieben Kirtorfer Stadtteilen rückten die Einsatzabteilungen an, hinzu kam die örtliche Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Mit hydraulischen Rettungsgeräten befreiten die Feuerwehrleute die Eingeklemmten aus dem Auto, derweil wurde auch der "verletzte" Fahrer des Mähdreschers vom Fahrersitz gerettet. Zu seiner Versorgung war vom DRK ein Patientenplatz errichtet worden. Der entstehende Brand wurde parallel mit mehreren Strahlrohren bekämpft, dazu wurde mit einer Tragkraftspritze auch Löschwasser aus dem Gleenbach entnommen.

Lage problemlos gemeistert

Um den fiktiv ausgelaufenen Kraftstoff aufzunehmen, mussten im Gleenbach provisorische Ölsperren errichtet werden. Dazu kam die Grundausstattung der Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatz. "Es galt so eine individuelle Lösung zu erarbeiten", schilderte Stadtbrandinspektor Heino Becker die Situation. Laut seinen Angaben funktionierte dies einwandfrei und es gab eine Überprüfung mit Sägespänen. "Die Übung war von der Wehrführung in Lehrbach sehr gut vorbreitet", resümierte Stadtbrandinspektor Becker. Aus seiner Sicht haben die Feuerwehrleute die Situation problemlos gemeistert. Der Stadtbrandinspektor sprach von einer einwandfreien Zusammenarbeit der Feuerwehrleute mit den DRK-Helfern. "Alles in allem waren mein Stellvertreter Julian Schneider und ich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Großübung", fasste der Stadtbrandinspektor zusammen.

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