Könige drehen Spendenrunde

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Auch die katholische Pfarrei Johannes Paul II, zu der die Pfarrkirche St. Matthias Homberg sowie die Filialkirchen Erscheinung des Herrn in Nieder-Gemünden und St. Jakobus in Kirtorf gehören, sandte am letzten Wochenende Sternsinger aus, die den Segen in die Häuser trugen und stolze 3500 Euro für das Jugendmissionswerk sammelten. Damit symbolisierten die Kinder und Jugendlichen der oben genannten Kirchengemeinden ihre Verbundenheit mit Kindern auf dem ganzen Erdball.

Auch die katholische Pfarrei Johannes Paul II, zu der die Pfarrkirche St. Matthias Homberg sowie die Filialkirchen Erscheinung des Herrn in Nieder-Gemünden und St. Jakobus in Kirtorf gehören, sandte am letzten Wochenende Sternsinger aus, die den Segen in die Häuser trugen und stolze 3500 Euro für das Jugendmissionswerk sammelten. Damit symbolisierten die Kinder und Jugendlichen der oben genannten Kirchengemeinden ihre Verbundenheit mit Kindern auf dem ganzen Erdball.

Beim diesjährigen Dreikönigssingen, das unter dem Motto "Kinder helfen Kindern, wir gehören zusammen, in Peru und weltweit" steht, geht es um Unterstützung für Kinder mit Behinderungen auf der ganzen Welt. In diesem Jahr diente als Beispielprojekt das Zentrum "Yancana Huasy" ("Haus der Arbeit") im größten Elendsviertel in Lima/Peru, in dem Kinder mit Behinderung und ihre Familien Hilfe finden. Dabei wurde der Frage nachgegangen: "Wie fühlen sich diese Kinder? Was sind ihre Wünsche?"

Insbesondere Kinder mit Behinderung erleben täglich Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie werden nicht selten von ihren Familien versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt. Aus Scham oder weil ihre Eltern nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen und sie versorgen sollen. Besonders Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus armen Verhältnissen stammen, haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten.

So unterstützt das Kindermissionswerk mit den Spenden Partner auf der ganzen Welt dabei, Kinder mit Behinderungen zu fördern, damit alle Kinder ohne Einschränkungen am gemeinschaftlichen Leben teilhaben können.

Mit den Worten: "Freut euch, die drei Weisen sind da. Caspar, Melchior und Balthasar", begrüßten unter der Federführung von Gemeindereferentin Sonja Hiebing und in Begleitung von Daniela Lüttebrand in Homberg, Claudia Scheer in Gemünden und Wan-Ju Klos in Kirtorf die "gekrönten" Häupter die Menschen, die ihnen in Homberg, Gemünden und Kirtorf die Türen öffneten. Begonnen wurde schon am Freitag mit den Besuchen in den Rathäusern in Homberg, Gemünden und Kirtorf sowie in den Pflegeheimen in Homberg und Kirtorf.

Vor dem Start am Samstag trafen sich Sternsinger und Begleiterinnen zum gemeinsamen Mittagessen mit Kaplan Frank Blumers im kath. Gemeindesaal in Homberg.

Insgesamt waren die fleißigen Sternsinger am Freitag und Samstag zu rund 150 Hausbesuchen unterwegs, um die Botschaft des Evangeliums zu verkünden und mit den Schriftzeichen "20*C+M+B*19" für "Christus Mansionem Benedicat" ("Christus segne dieses Haus") und der Jahreszahl die Häuser zu segnen. Sie verabschiedeten sich mit dem Lied: "Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg". Am Sonntag fand mit einer Messe zum Patrozinium "Erscheinung des Herrn" in der gleichnamigen katholischen Kirche in Nieder-Gemünden mit Kaplan Frank Blumers der feierliche Abschluss des Dreikönigstages statt, in dessen Anschluss die Gottesdienstbesucher und die "Könige" zu einem kleinen Imbiss eingeladen waren. Da die Kinder neben den Geldspenden natürlich jede Menge Süßigkeiten geschenkt bekamen, wurde auch davon ein Teil, der noch verpackt war, an die Alsfelder Tafel gespendet.

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