Herbst legt Ämter nieder

  • Joachim Legatis
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So geradlinig, wie er als Fraktionsvorsitzender war, ist auch sein Rücktritt verlaufen. Andreas Herbst hat aus Enttäuschung über die Nichtwahl zum Bürgermeisterkandidaten in Kirtorf seine Ämter in der örtlichen CDU und im Parlament niedergelegt. Sein Nachfolger als Fraktionsvorsitzender FWG-CDU in der Stadtverordnetenversammlung ist Timo Klos, Stellvertreter Arno Dörr. Herbst hat nach eigenen Angaben auch die Ämter als Stadtverbandsvorsitzender und im Vorstand des CDU-Kreisverbands niedergelegt. Auslöser war die Wahl innerhalb der CDU, wer als Kandidat um die Nachfolge von Ulrich Künz antreten soll.

So geradlinig, wie er als Fraktionsvorsitzender war, ist auch sein Rücktritt verlaufen. Andreas Herbst hat aus Enttäuschung über die Nichtwahl zum Bürgermeisterkandidaten in Kirtorf seine Ämter in der örtlichen CDU und im Parlament niedergelegt. Sein Nachfolger als Fraktionsvorsitzender FWG-CDU in der Stadtverordnetenversammlung ist Timo Klos, Stellvertreter Arno Dörr. Herbst hat nach eigenen Angaben auch die Ämter als Stadtverbandsvorsitzender und im Vorstand des CDU-Kreisverbands niedergelegt. Auslöser war die Wahl innerhalb der CDU, wer als Kandidat um die Nachfolge von Ulrich Künz antreten soll.

Dabei entschieden sich die Christdemokraten für Karsten Jost. "Wer antritt, der will auch gewinnen, und ich habe nicht gewonnen, das enttäuscht mich", sagt Herbst. Er sei vor 25 Jahren in die Partei eingetreten, war gut 20 Jahre CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Er war in der dritten Amtsperiode Vorsitzender der FWG-CDU-Fraktion im Stadtparlament. Zeitweilig engagierte er sich auch auf Bitte von Bürgermeister Künz in einem besonders spannenden Konflikt. So ruhten seine Parteiämter, als er für drei Jahre den Vorsitz im damals neu gegründeten Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus übernahm. Auf jeden Fall setzt er sich voll ein, wenn er ein Amt übernommen hat. "Wenn ich mitreden will, muss ich aktiv etwas tun – etwas anderes kommt für mich nicht infrage", erläutert Herbst. Nun sieht er keine kommunalpolitische Perspektive mehr für sich. Ein Gutes hat der Rücktritt für ihn: Er hat deutlich an Zeit gewonnen, hat den Arbeitgeber gewechselt und endlich mehr Zeit für die Familie. (Foto: Archiv)

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