Einsatz für Modernisierung

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Die Einweihungsfeier in der alten Synagoge Ober-Gleen bot einen würdigen Rahmen, um einen Baumeister des heutigen Kirtorf zu ehren. Harald Bartel ist nun "1. Ehrenstadtrat" in Anlehnung an das Ehrenamt, das er 20 Jahre lang ausgeübt hat. Bürgermeister Ulrich Künz lobt Bartel als Kommunalpolitiker, der "hohes Ansehen" erworben hat.

Die Einweihungsfeier in der alten Synagoge Ober-Gleen bot einen würdigen Rahmen, um einen Baumeister des heutigen Kirtorf zu ehren. Harald Bartel ist nun "1. Ehrenstadtrat" in Anlehnung an das Ehrenamt, das er 20 Jahre lang ausgeübt hat. Bürgermeister Ulrich Künz lobt Bartel als Kommunalpolitiker, der "hohes Ansehen" erworben hat.

Bürgernähe sei eine Stärke Bartels. Er war über 25 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv und habe sich für Verbesserung der Kinderbetreuung, die Sozialstation und weitere Projekte eingesetzt, um die Lebensqualität in Kirtorf zu steigern. "Auch durch dein Wirken gab es einen Modernisierungsschub für Kirtorf", sagte Künz zu seinem ehemaligen Stellvertreter. Stadtverordnetenvorsteher Dieter Wössner überreichte Blumen an Ehefrau Sigrid Bartel.

Der Geehrte freute sich über die Ehrung in kleinem Rahmen in der alten Synagoge. Bartel lobte die Ober-Gleener, die den Anstoß zum Kauf und zur Sanierung des historischen Bauwerks gegeben haben. Er lobt die Arbeit von Architekt Gans, das Gebäude "gefällt mir hervorragend in seiner schlichten Gestaltung". Nun gehe es darum, den Rahmen für Kulturelles zu nutzen.

An Künz gewandt, erinnerte Bartel daran, dass ihn das Stadtoberhaupt einst für die Kommunalpolitik gewonnen habe. Er habe es als seine Pflicht angesehen, etwas in der Großgemeinde voranzubringen. Es sei eine "Grundlage der Demokratie, dass man Zeit für das Ehrenamt abzweigt". Wichtig sei es, mit den Menschen im kritischen Gespräch zu bleiben, dabei sei es auch gut, eigene Haltungen ab und an zu überdenken. Aktuell sei abzusehen, dass sich die Stadt "großartig verändern" wird.

Er habe mit der Pensionierung einen Schlussstrich unter die Politik gezogen, sagte Bartel weiter. Nun versuche er, "die Zeit, die ich vorher meiner Familie entzogen habe, ihr wieder zurückzugeben". Da er gerne mit seiner Frau Sigrid verreist, könne er nicht in dem Umfang politisch aktiv sein, wie er es für richtig hält.

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