Antrifttal blockiert Bürgerentscheid

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Ganz knapp vorbeigeschrammt: Mit 9:5 Stimmen verpasste die Gemeindevertretung Antrifttal die notwendige Zweidrittelmehrheit für den Bürgerentscheid zur Gemeindefusion. In Kirtorf ging die Entscheidung glatt durch. Ohne lange Debatte und einstimmig beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Bürgerentscheid am 24. Oktober. Durch die fehlende Mehrheit in Antrifttal kann dieser nun nicht laufen, wie Bürgermeister Dietmar Krist sagte. Nun könnten die Beratungen mit anderen Zielen wie zum Beispiel einem Gemeindeverwaltungsverband weitergeführt werden.

Ganz knapp vorbeigeschrammt: Mit 9:5 Stimmen verpasste die Gemeindevertretung Antrifttal die notwendige Zweidrittelmehrheit für den Bürgerentscheid zur Gemeindefusion. In Kirtorf ging die Entscheidung glatt durch. Ohne lange Debatte und einstimmig beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Bürgerentscheid am 24. Oktober. Durch die fehlende Mehrheit in Antrifttal kann dieser nun nicht laufen, wie Bürgermeister Dietmar Krist sagte. Nun könnten die Beratungen mit anderen Zielen wie zum Beispiel einem Gemeindeverwaltungsverband weitergeführt werden.

In der Debatte der Antrifttaler am Freitagabend sprach sich niemand gegen eine Fusion aus. Nur fehlten die Zahlen, um mögliche Einsparungen besser einschätzen zu können, so der Tenor der Kritiker. So hat Alexander Schmitt die Zahlen aus den Haushalten zusammengerechnet und schloss "wir legen drauf". Matthias Krist vermisste valide Zahlen aus Kirtorf, sie hätten in den Gutachten zu engeren Zusammenarbeit gefehlt. Zudem sei wegen der Sommerpause nur zwei Monate Zeit zur Diskussion, das reiche nicht.

Auch Matthias Kaul nannte die Ergebnisse aus der ersten Studie enttäuschend, erst das zweite Gutachten zur möglichen Fusion habe mehr beigesteuert. Er war dennoch für den Bürgerentscheid, weil in den vier Monaten bis dahin genug Zeit für Informationen sei. Lothar Hill war für den Bürgerentscheid im Oktober, in den nächsten Monaten würden Experten des Landes die Informationen vertiefen. Arno Neumann unterstützte das, weil die Zeitplanung auch wegen der auslaufenden Amtszeit von Bürgermeister Künz in Kirtorf so angelegt wurde. Wenn künftig nur ein Bürgermeister nötig ist, könne man sparen.

Bürgermeister Krist warb dafür, die Entscheidung zu verschieben, weil noch Informationen fehlten. Vorsteher Winfried Konle wie das zurück, "dann ist der Dialog mit Kirtorf so gut wie beendet".

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