Die beiden anonymen Romantiker Jean-René und Angélique sind zunächst sehr schüchtern. FOTO: DCM-FILMVERLEIH
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Die beiden anonymen Romantiker Jean-René und Angélique sind zunächst sehr schüchtern. FOTO: DCM-FILMVERLEIH

Kino unterm Sternenhimmel

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Lauterbach(pm). Heute zeigt das Lichtspielhaus um 21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr) den Film Der Vorname (FSK 6 / 91 Min. Eintritt 8 Euro). Das Open-Air-Wochenende findet mit Unterstützung der Stadt Lauterbach, des SommerWanderKinos 2020, von HR1, der Lauterbacher Musikschule, arte-logo und vielen fleißigen Lichtspielhaus-Helfern statt. Stühle stehen zur Verfügung, Decken und Regenbekleidung bitte mitbringen. Es werden Getränke vom Lauterbacher Weinkontor und Essen von Jantosca-Catering geboten.

Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) im Film "Der Vorname" in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas (Florian David Fitz) verkündet, wie er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnányi) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: Die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

Das Programm am Sonntag, dem 30. August, beginnt um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) musikalisch mit der Bigband der Lauterbacher Musikschule. Gegen 21 Uhr beginnt der Film "Die anonymen Romantiker" (o.A. / 80 Min. Eintritt mit Konzert 12 Euro, nur Film 8 Euro) Angélique ist schüchtern, wobei das stark untertrieben ist, denn die junge Dame fällt schon mal gern in Ohnmacht, wenn sie von Fremden angesprochen wird. Jean-René ist ein alternder Fabrikant, dessen Lebenswerk vor dem Aus steht. Seine Pralinenmanufaktur ist beinahe pleite. Immerhin kann er es sich noch leisten, wegen seiner krankhaften Unsicherheit einen Psychologen zu konsultieren. Aber was nützt die schönste Therapie, wenn keine einzige Frau in Reichweite ist, um den Erfolg zu testen? Wie es der Zufall will, braucht Jean-René für seine Schokoladenfabrik dringend eine neue Vertreterin, die wieder Schwung in den Laden bringt. Angélique bewirbt sich bei Jean-René, ohne zu ahnen, dass sie keineswegs als Chocolatière engagiert wird. Und natürlich traut sie sich nicht, das Missverständnis aufzuklären, als sie es bemerkt.

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