Bei maximal 30 Personen ist die Feldahalle hinreichend groß für den Kindersachenbasar unter Corona-Bedingungen. FOTO: HSO
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Bei maximal 30 Personen ist die Feldahalle hinreichend groß für den Kindersachenbasar unter Corona-Bedingungen. FOTO: HSO

Kindersachen-Basar ist machbar

  • vonHerbert Schott
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Feldatal-Groß-Felda(hso). Wenn man an Basare für Kinderbekleidung und Spielsachen denkt, tauchen zwangsläufig Bilder von Gedränge an den Tischen auf. Nicht umsonst werden seit einiger Zeit Schwangere vor der normalen Öffnungszeit in den Verkaufsraum gelassen. Deshalb war die Spannung groß, als man im Ort wieder so einen Basar ausrichten wollte. Im Frühjahr 2020 sollte eigentlich wieder nach den Erfolgen der vergangenen Jahre erneut wieder Kindersachen-Basar in der Feldahalle stattfinden. Dies war aber wegen der Coronapandemie nicht möglich, weil damals nahezu alle Veranstaltungen im öffentlichen Raum abgesagt wurden. Eine erneute Absage sollte es nun aber im Herbst nicht geben, darüber war man sich im "Basar-Team" eigentlich einig.

Im Vorfeld gab es auch Kopfschütteln

Vor dem eigentlichen Termin am Sonntag waren aber dafür noch etliche Hürden zu nehmen. Zunächst musste der Veranstaltungsort Feldahalle geklärt werden. Die Halle stand nach nahezu abgeschlossenen Renovierungsarbeiten wieder zur Verfügung. Beim zuständigen Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises in Lauterbach wurde dann Anfang Oktober ein überzeugendes Hygienekonzept eingereicht. So gab es schließlich grünes Licht für die Durchführung des Herbst-Basars. Das Vorhaben des Teams löste aber in der Gemeinde auch durchaus Kopfschütteln aus, die Aktiven aber blieben bei ihrer Zielsetzung hartnäckig und hatten damit Erfolg. Wichtig für die organisierenden Frauen war auch die Absicht, besonders Familien, die wegen Corona finanzielle Einbußen haben, die Möglichkeit zu bieten, eine günstige Einkaufsgelegenheit für die Herbst- und Winterzeit und durchaus auch für Weihnachten zu bieten. Bedingt durch die relativ kurze Vorlaufzeit erfolgte die Einladung zum Kindersachen-Herbstbasar ausschließlich über die sozialen Medien und durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

Die Feldahalle war in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet und bedingt durch die Besuchervorgaben (maximal 30 Personen) gab es nie ein großes Gedränge. So konnte man ungestört die angebotenen Waren anschauen und sich zum Kauf entscheiden. Das Angebot war auch in diesem Jahr wieder groß. Neben vorsortierter Herbst- und Winterbekleidung wie Mützen, Schals und Jacken für Kinder in den Größen 50 bis 176 gab es auch Schuhe, Spielsachen, Fahrräder, Fahrradhelme, Kinderwagen, Babyausstattung, Umstandsmoden und vieles mehr im Angebot. Das Basar-Team bekam von den Besuchern viel Lob zu hören. Beschwerden, dass man den Basar durchgeführt habe, gab es nicht eine einzige. Mit den Besucherzahlen und auch den Umsätzen war man trotz einiger Einbußen gegenüber den vergangenen Veranstaltungen zufrieden.

"Es war richtig, dieses Angebot zu machen", so lautete der einstimmige Tenor des Teams, nach dem Erfolg. Vom Erlös sollen wieder die Grundschule und die Kindertagesstätten unterstützt werden.

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