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Keine Gefahrenstoffe in Restabfall

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Von: Redaktion

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Vogelsbergkreis (pm). In den vergangenen Monaten ist ein deutlicher Anstieg an Druckgaspackungen, Spraydosen und Campinggas-Kartuschen im Restabfall festgestellt worden. Das teilt der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis (ZAV) mit.

Diese zum Teil noch mit Treibgasen befüllten Verpackungen bergen ein großes Risiko für Verpuffungen und Brandereignisse während der Sammlung und bei der anschließenden mechanischen Behandlung.

Darüber hinaus führen die Treibgase aus diesen Druckgaspackungen dazu, dass die Emission insbesondere des Wertes gesamt Kohlenstoff stark ansteigen und diese leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffe nicht vollständig durch die vorhandene Abgasreinigungsanlage (Biofilter, A-Kohle-Filter) gefasst werden. Deshalb noch einmal der Hinweis dazu: Diese Verkaufsverpackungen aus Alu- beziehungsweise Weißblech sind nicht über den Restabfall zu entsorgen, sondern über die Sammlung der Dualen Systeme (gelbe Tonne).

Dabei ist zu beachten, dass auch dort die Druckgaspackungen weitestgehend restentleert sein müssen. Befüllte Packungen sind über die Schadstoffsammlung zu entsorgen, die regelmäßig in den Gemeinden angeboten werden.

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