Das Duo Gegenwind fasziniert mit ausgefeilten Bearbeitungen klassischer Werke für Orchester. FOTO: PM
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Das Duo Gegenwind fasziniert mit ausgefeilten Bearbeitungen klassischer Werke für Orchester. FOTO: PM

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Schwalmtal(pm). Kürzlich geschah unerwartet das, was man bei den Weltklassik- Konzerten schon fast erwarten kann: Ein innovativer Abend in ungewöhnlicher Besetzung: Flügel und Saxophon. Das Duo Gegenwind faszinierte von Beginn an mit ausgefeilten Bearbeitungen klassischer Werke für Orchester, die sie in frischer Adaption für sich arrangierten.

Sei es Ravels "Bolero", wo geschickt im Flügel platzierte Minipercussion die Trommeln ersetzten, ohne dem virtuosen Können des St. Petersburger Konzertpianisten Denis Ivanov in den Weg zu geraten, oder die für Klavier und Orchester komponierte Rhapsody in Blue von George Gershwin, bei der Saxophonist Yuriy Broshel von der Krim, scheinbar spielerisch-virtuos sämtliche Klangfarben der üblichen Orchesterbläser hervorzauberte. Mit seinen präzise platzierten Slaptones übernahm er zeitweise sogar den perkussiven Teil des "Orchesters". Das Instrument Saxophon wurde ursprünglich für die Klassik entwickelt. Unter tosendem Applaus ging wieder einmal ein erstaunlicher Konzertabend in Melchiorsgrund zu Ende. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln war die Platzzahl noch stärker begrenzt als sonst, das Konzert demzufolge ausverkauft. Daher sollen auch zukünftig zum Ausgleich jeweils zwei Konzerte am Abend stattfinden, jeweils um 17 und um 19 Uhr, um den Platzmangel strukturell auszugleichen. Rechtzeitige Reservierung ist daher noch wichtiger als bisher. Nächster Termin ist am Sonntag, 12. Oktober, um 17 und um 19 Uhr.

Es spielt dann Johann Blanchard Scherzi und Nocturne. Reservierung unter der 02 11-9 36 50 90 oder info@weltklassik.de.

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