Seit 24 Jahren sind die Adventssänger in Ober-Seibertenrod am 1. Advent unterwegs. Familienweise treten die Adventssinger unter Regie des Obst- und Gartenbauvereines auf. FOTO: SF
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Seit 24 Jahren sind die Adventssänger in Ober-Seibertenrod am 1. Advent unterwegs. Familienweise treten die Adventssinger unter Regie des Obst- und Gartenbauvereines auf. FOTO: SF

Karten und Gedichte

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein(sf). Es ist schon eine kleine Tradition geworden: Seit 24 Jahren sind die Adventssänger in Ober-Seibertenrod immer am 1. Advent unterwegs. Sie bereiten sich schon im Herbst vor und üben Weihnachtslieder singen. Zudem wurden Leckereien gebacken, und am 1. Advent werden immer alle Menschen, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, mit einem Ständchen und Plätzchen überrascht. Organisiert wird es seither vom Obst- und Gartenbauverein unter der Regie von Vorsitzendem Klaus-Jürgen Volp.

Kinder besuchen Senioren im Dorf

Das Jahr 2020 wirft jedoch alles über den Haufen. Aber man hatte sich Gedanken gemacht, wie man gleichwohl eine Aktion starten kann, und so waren die Adventssänger nun Postboten - mit selbstverfassten Weihnachtskarten.

Die Kinder, teilweise unterstützt von ihren Eltern, hatten schöne Weihnachtskarten hergestellt. Es wurde ein Bild gemalt oder gebastelt, dazu gab es ein Gedicht. 15 Kinder aus dem Dorf beglückwünschten die älteren Bürger mit Weihnachtspost. Mütter und Väter unterstützten die Jüngsten. Klaus-Jürgen Volp bedankte sich bei Kindern und Eltern für die gelungene Aktion. Er belohnte die Kinder mit kleinen Päckchen, gefüllt mit Weihnachtssocken und Süßigkeiten, die Mütter erhielten jeweils eine Flasche Sekt.

Es ist ein besonderes Jahr und damit auch ein besonderer erster Advent, und doch wurden die Senioren in Ober-Seibertenrod mit Gedichten und Geschenken überrascht. So gesehen, war es fast schon wie immer.

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