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Jugend will mehr gehört werden

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Von: Redaktion

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Gemündeen (pm). Bürgermeisterkandidat Gerhard Kaminski nahm dieser Tage am Treffen der Burschen- und Mädchenschaft Edelweiss teil. In den Räumen des Jugendklubs am Sportplatz in Nieder-Gemünden kam es zu einem Meinungsaustausch zu verschiedenen Themen. An erster Stelle stand die Unterstützung des Vereins durch die Gemeinde. Wie Simon Scheer erläuterte, stellt diese die Räume den Jugendlichen kostenlos zur Verfügung.

Im Gegenzug haben sich diese verpflichtet, für die Instandhaltung und Renovierungsarbeiten aufzukommen. Die finanziellen Mittel dafür konnten bisher aus den Einnahmen der Kirmes bereitgestellt werden, die im letzten wie in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie jedoch ausfallen musste.

Mit Veranstaltungsformaten, die kleiner ausgelegt und zu den jeweiligen Vorgaben zu Hygiene- und Abstandsregeln passend sind, will man weiter für eigene Einnahmen sorgen. Da jedoch außerdem mit rückläufigen Mitgliederzahlen zu rechnen sei, mache sich der Verein Sorgen um die Finanzierbarkeit der absehbaren Renovierungsmaßnahmen für den Jugendraum, verbunden mit der Hoffnung auf Unterstützung durch die Gemeinde.

Darüber hinaus wünschte sich das Dutzend junger Frauen und Männer, dass ihre Anliegen und die der Bürgerinnen und Bürger »generell wohlwollender als bisher von der Gemeindeverwaltung aufgenommen werden«. Kaminski sagte zu, falls er als Sieger aus der Wahl am 26. September hervorgehen sollte, eine regelmäßige Bürgersprechstunde einzuführen. »Mir ist an einer guten, funktionierenden Kommunikation sehr gelegen. Das gilt im direkten Kontakt, aber auch beispielsweise hinsichtlich der Ortsbeiräte,« so der parteilose Kandidat.

Dabei ging es beispielsweise um Überlegungen, die Einkaufssituation in Gemünden zu verbessern und die Gemeinde attraktiv für die Ansiedlung junger Familien zu machen. Als wichtige Anregung nahm Kaminski die Idee mit, beim Bemühen um die Schaffung von passendem Wohnraum nicht nur an neue Baugebiete zu denken, sondern auch Baulücken und leerstehende oder bald frei werdende Gebäude im Blick zu haben.

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