Als Forstunternehmer steht Patrick Rauber im Finale des deutschen Waldpreises 2020 in der Kategorie "Forstunternehmer des Jahres". FOTO: PM
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Als Forstunternehmer steht Patrick Rauber im Finale des deutschen Waldpreises 2020 in der Kategorie "Forstunternehmer des Jahres". FOTO: PM

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Vogelsbergkreis(pm). Nachrichten aus den heimischen Wäldern waren in den vergangenen Monaten eher schlecht: Die Trockenheit macht den Bäumen zu schaffen, der Borkenkäfer lichtet die Fichtenbestände, und Windwürfe tun ein Übriges. Vor dem Hintergrund dieser negativen Entwicklung verrichtet Patrick Rauber aus Grebenhain etwas Positives: Der Forstunternehmer räumt vereinfacht gesagt den Wald wieder auf, und jetzt ist er in der Endausscheidung eines Wettbewerbes in der Kategorie "Forstunternehmer des Jahres".

Mit dem Deutschen Waldpreis zeichnet das Internetportal forstpraxis.de aus dem Medienhaus dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag diejenigen aus, welche sich in besonderer Art und Weise für den Wald stark machen. Und zwar in den drei Kategorien Waldbesitzer/in, Förster/in und Forst- unternehmer/in des Jahres.

Auftragslage nach Stürmen sehr gut

Unterstützt wird die Auszeichnung nicht nur von den Fachfirmen Stihl und Unterreiner Forstgeräte, sondern auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: "Unseren Wäldern geht es nicht gut, und deshalb ist dieser Waldpreis so wichtig. Mit dem Deutschen Waldpreis werden Menschen ausgezeichnet, die das Wohlergehen des Waldes stets im Blick haben und sich ganz besonders für den Wald und für die Forstwirtschaft engagieren", sagt die Bundesministerin. Genau dieses Engagement werde dringend gebraucht.

Nachdem zunächst eine Jury je Kategorie drei Kandidaten ins Finale gewählt hat, kann nun das Publikum mitbestimmen, wer die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf. Per Online-Voting kann jedermann bis zum 30. Juni auf www.deutscher-waldpreis.de seinem Kandidaten eine Stimme geben.

Eigentlich hätte Patrick Rauber gar nicht in den Wald gesollt. Denn sein Vater wollte, dass er nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechatronikermeister studiert. Irgend ein Fach sollte es sein. Nur nicht in den Wald gehen sollte der Sohn, "weil man da kein Geld verdient". Dabei war Vater Reinhard Rauber selbst jahrelang vom Wald "besessen". Kein Wunder, dass sich Sohn Patrick vor diesem Hintergrund gegen den Wunsch des Vaters für den Wald entschieden hat. 2018 übernahm Patrick das Unternehmen komplett und investierte weiter. Die Auftragslage ist gut, dank Stürmen und dem Borkenkäfer. In absehbarer Zeit wird das auch so bleiben. Das Forstunternehmen Rauber ist auf hochmechanisierte Holzernte spezialisiert: "Wir sind stolz auf das, was wir tun."

Als Forstunternehmer steht Patrick Rauber (http://holzernte24.de) nun im Finale des diesjährigen Deutschen Waldpreises in der Kategorie "Forstunternehmer des Jahres". Sein Engagement für die moderne Holzernte hat Patrick Rauber jetzt die Nominierung zum "Forstunternehmer des Jahres" eingebracht.

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