Bürgermeister Andreas Sommer (r.) überreicht Helmut Beckel die Urkunde. FOTO: SF
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Bürgermeister Andreas Sommer (r.) überreicht Helmut Beckel die Urkunde. FOTO: SF

25 Jahre Schiedsmann

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke(sf). Helmut Beckel ist seit seiner Vereidigung am 17. August 1995 beim Amtsgericht Alsfeld - zunächst als stellvertretende Schiedsperson - für den Schiedsamtsbezirk Mücke tätig gewesen.

Im Juli 2000 ist Helmut Beckel als Nachfolger der damaligen Schiedsperson, Heinrich Stein (Bürgermeister a. D.), für den Schiedsamtsbezirk Mücke bestellt worden.

Die Aufgabe einer Schiedsperson ist es, die im privaten Bereich entstandenen Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zu "schlichten". Oft fällt es den Beteiligten schwer, in Konfliktsituationen die strittigen Fragen zu klären. In diesen Fällen helfen schnell und unbürokratisch die Schiedspersonen.

Die Schiedspersonen geben schnell, kostengünstig und kompetent Hilfestellung; dadurch spart man Zeit und Nerven. Dies ist vor allem so, weil bei der Schiedsperson keine Partei "gewinnt" oder "verliert", denn die Schiedspersonen können schlichten, aber nicht richten.

Ziel ist es, eine Einigung zu erreichen. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der bei einem Schiedsverfahren erreichte Frieden von Dauer ist, und dass Konflikte nicht in einem langwierigen Verfahren kostspielig vor dem Gericht ausgetragen werden.

In der Sitzung des Gemeindevorstandes, dem der Jubilar ebenfalls angehört, überraschte Bürgermeister Andreas Sommer Schiedsperson Helmut Beckel mit der Gratulation. Zum 25-jährigen Dienstjubiläum erhielt Beckel eine entsprechende Urkunde und eine Flasche Wein, passend zum Wildbret. Sommer hob das anspruchsvolle Amt hervor, denn nicht nur Paragrafen sollte man kennen, sondern auch der gesunde Menschenverstand müsse mitarbeiten. Pro Jahr, so berichtete Helmut Beckel, kann man von fünf bis zehn Schlichtungsfällen in der Großgemeinde Mücke ausgehen.

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