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Zwei schwere Unfälle im Vogelsbergkreis

Homberg/Willingshausen (pwr). Zu zwei schweren Verkehrsunfällen kam es am Mittwoch in Homberg und nahe Alsfeld. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt, zahlreiche Rettungskräfte waren bei beiden Unglücken im Einsatz.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf der Landesstraße zwischen dem Alsfelder Ortsteil Reibertenrod und Willingshausen. Wie die Polizei informierte, wollte eine Autofahrerin zwei Fahrzeuge in Richtung Willingshausen überholen. Im Bereich des sogenannten Fischbacher Kreuzes verlor die 54-jährige Frau aus dem Landkreis Fulda die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie touchierte einen Kleintransporter, geriet auf die Bankette und prallte gegen ein weiteres Auto, bevor sie dann von der Straße abkam und sich mehrfach überschlug. Die 54-Jährige wurde mit schweren Verletzungen im Unfallwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr der Gemeinde Willingshausen mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Zwei Rettungsteams, ein Notarzt sowie die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 28 versorgten die Verunfallte, sie wurde nach ihrer Erstversorgung in eine Klinik geflogen. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 3.000 Euro. Die Straße war für die Rettungsarbeiten und die Bergung rund eine Stunde voll gesperrt.

Der zweite Unfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr auf der Berliner Straße in Homberg. Nach ersten Angaben verlor ein Autofahrer aus dem Lahn-Dill-Kreis im Bereich eines Verkehrskreisels die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen eine Hauswand und schleuderte in ein weiteres Auto. Der Mann wurde durch den Unfall schwer verletzt, die Insassen des zweiten Unfallfahrzeugs sollen nach ersten Angaben nicht verletzt worden sein. Die Feuerwehr der Stadt Homberg, die Homberger Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes, drei Rettungsteams und ein Notarzt der Rettungsdienste aus den Landkreisen Vogelsberg sowie Marburg-Biedenkopf und ein in der Nähe des Unfallortes wohnender Hausarzt eilten zur Hilfe. Wie ein Feuerwehrsprecher informierte, war zur Rettung der Verunfallten kein hydraulisches Rettungsgerät nötig. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf, die derzeit noch völlig unklar ist. Während der Rettungsarbeiten und der Bergung war die Berliner Straße rund eine Stunde voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden konnte seitens der Polizei noch nicht beziffert werden.

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